Ansprechperson:
Sabine Seidl
DIE UMWELTBERATUNG
Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG verrät Zubereitungstricks für die pflanzliche Küche. 16. Jänner 2024
Cornelia Seirer DIE UMWELTBERATUNG
Würziger Tofu
Gesündere Ernährung ist ein gängiger Neujahrsvorsatz: Weniger Fleisch und mehr Gemüse essen und außerdem was fürs Klima tun – aber wie? DIE UMWELTBERATUNG gibt Tipps, damit die pflanzlichen Speisen so richtig „umami“ schmecken, also herzhaft und würzig. Die Website www.umweltberatung.at/vegan-ernaehren bietet dazu umfangreiche Informationen.
In Österreich wird dreimal so viel Fleisch gegessen wie Ernährungsgesellschaften empfehlen, obwohl es viele schmackhafte Alternativen gibt. „Auf unseren Tellern sollte viel mehr von der Pflanze und weniger vom Tier landen. Mit ein paar Tricks schmeckt auch Fleischtigern die pflanzliche Küche ausgezeichnet – auf die Würze kommt’s an“, erklärt Gabriele Homolka von DIE UMWELTBERATUNG.
Der Begriff „umami“ stammt aus Japan und bedeutet so viel wie herzhaft, würzig und köstlich. Besonders bei Fleisch, Fisch und Milchprodukten empfinden wir „umami“. Der Grund dafür sind die Salze der Aminosäure Glutamat, die wir mit eiweißreichen Lebensmitteln zu uns nehmen. Auch bei pflanzlichen Lebensmitteln erreichen wir mit ein paar Tricks das wohlige „umami“-Gefühl und Abwechslung am Teller.
Zutaten: 500 g Pilze wie z.B. Kräuterseitlinge, Shitake, Austernpilze oder Champignons, 4 EL Sojasoße, 3 EL Sesam oder Hanfsamen, Frühlingzwiebel, eine Handvoll Korianderblätter oder andere frische Kräuter.
Die Pilze mit einer Bratschaufel flach drücken. In einer Schüssel mit etwas Bratöl einölen. In einer Pfanne die Schwammerl von beiden Seiten hellbraun anbraten und auf einen Teller geben. (Foto: Cornelia Seirer, DIE UMWELTBERATUNG)
Nun die Pilze mit der Sojasoße übergießen, den restlichen Zutaten bestreuen, kurz einwirken lassen und servieren. Tipp: Das Gericht kann sowohl als Hauptspeise, als auch als Beilage, zum Beispiel zu gegrilltem Tofu oder saisonalem Salat gegessen werden.
Eiweiß sättigt und bewahrt vor Hungerattacken. Deshalb sollte gerade auch bei der pflanzlichen Ernährung genug Eiweiß auf den Teller kommen. Gesundes, hochwertiges Eiweiß liefern Hülsenfrüchte, wie Linsen, Bohnen oder Kichererbsen. In der schnellen Küche ist z.B. bereits marinierter oder geräucherter Tofu eine wunderbare Eiweißquelle. Zutaten und Gewürze aus biologischer Landwirtschaft und fairem Handel sind erste Wahl.
Anregungen und Informationen zur pflanzlichen Ernährung bietet DIE UMWELTBERATUNG auf www.umweltberatung.at/vegan-ernaehren.
Jede Menge Rezepte sind auf www.umweltberatung.at/rezepte zu finden.
Individuelle Beratung zu ökologischer Ernährung gibt es an der Hotline von DIE UMWELTBERATUNG unter 01 803 32 32.
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