Mikroplastik vermeiden
Als Mikroplastik bezeichnet man Plastikteilchen, deren Durchmesser kleiner als 5 mm ist. DIE UMWELTBERATUNG hat für Sie Informationen und Tipps zur Vermeidung von Mikroplastik zusammengestellt.
dottedyeti - adobestock
mikroplastik im wasser
Plastikteilchen mit einem Durchmesser kleiner 5 mm bezeichnet man als Mikroplastik. Immer größere Mengen dieser Plastikteilchen gelangen in die Natur und werden dort zum Problem für Mensch und Umwelt. Für viele Tiere ist die Plastikverschmutzung lebensbedrohlich. Und auch der Mensch nimmt nach aktuellen Schätzungen bereits rund 2.000 Mikroplastikpartikel (ca. 5 Gramm) pro Woche auf. Wir haben einige Tipps für Sie zusammengestellt, wie Sie Mikroplastik vermeiden können!
Beiträge zu Mikroplastik
BMK
Broschüre Mikroplastik
Tipps zur Vermeidung von Mikroplastik im Alltag
ukrolenochka – adobestock
Quellen von Mikroplastik
Wie die Plastikpartikel in die Natur gelangen.
lia aramburu – adobestock
Gesundheitliche Auswirkungen von Mikroplastik im Körper
Dass wir durch Ernährung und über die unmittelbare Umgebung Mikroplastik aufnehmen, ist bereits mehrfach erwiesen.
mhp – adobestock
Mikroplastik vermeiden durch umweltfreundliche Mobilität
Reifenabrieb gilt als eine der größten Quellen von Mikroplastik in der Natur. Dementsprechend ist er auch eine der größten Möglichkeiten, um im Alltag die eigenen Mikroplastikemissionen zu reduzieren.
Sasin Tipchai – adobestock
Mikroplastik auf Sport- & Spielstätten: Alternativen zu Kunstrasen & Co.
Auf Sport- & Spielstätten finden Kunststoffe in großen Mengen Anwendung. Zum Teil werden Sie bereits als Granulat in Mikroform aufgebracht, zum Teil entsteht Mikroplastik durch Abrieb und Zersetzung.
Cornelia Seirer DIE UMWELTBERATUNG, Kreditkarte vitaliy Aadob Stock
Mikroplastik in Lebensmitteln
Schmeckt nicht, riecht nicht und ist nicht zu sehen, trotzdem ist Mikroplastik täglich Teil unserer Ernährung. Es gibt viele Möglichkeiten, wie Sie die Aufnahme von Mikroplastik über das Essen und Trinken verringern können.
Traumrune, wikimedia commons
Mikroplastik vermeiden bei Gartenabfällen und Kompost
Plastikabfälle sind eine Quelle für Mikroplastik. Besonders problematisch sind dabei Plastikabfälle im Biomüll. Auch beim „Garteln“ lässt sich Mikroplastik vermeiden.
Cornelia Seirer, DIE UMWELTBERATUNG
Mikroplastik von Kleidung und Putztüchern
Textilien, die aus Chemiefasern hergestellt wurden, verlieren bei jedem Waschgang Kunststofffasern. Auch bei Mikrofasertüchern ist das der Fall. Dies wird durch den Vorteil wettgemacht, dass sie ohne Chemikalien effizient und ökologisch reinigen.
Matthias Eckkrammer DIE UMWELTBERATUNG
Mikroplastikfreie Waschmittel
Saubere Wäsche und dafür Mikroplastik in Wasser und Natur? Nein danke. Die EU hat die Verwendung von Mikroperlen in Waschmittel verboten. In der Öko-Rein Datenbank von DIE UMWELTBERATUNG finden sich umwelt- und gesundheitsschonende Waschmittel.
-t4nkyong – adobestock
Mikroplastik in Kosmetik
Sie gehören nicht zu den größten Quellen von Mikroplastik aber zu den unnötigsten. Kaum jemand reibt sich den Körper gerne bewusst mit Plastik ein. Im Herbst 2023 wurde ein Verbot von synthetischen Polymermikropartikel, in der EU beschlossen.
Philipp Berezhnoy Adobe Stock
Mikroplastik vermeiden bei Bau- und Sanierungsarbeiten
Die Freisetzung kleinster Plastikteile bei Bauarbeiten ist eine wesentliche Quelle für Mikroplastik in der Natur. Mikroplastikemissionen am Bau lassen sich durch entsprechende Arbeitsvorkehrungen reduzieren oder durch die Verwendung natürlicher Baumaterialien von vornherein vermeiden.
mykolastock – AdobeStock
Plastik-Ausweg: Tragetaschen
Das Plastiksackerl wurde in den letzten Jahren viel gescholten – und es gibt einen klaren Trend weg davon. In Österreich wird es ab 2020 verboten. Auch einige andere Länder haben bereits Verbote beschlossen. Alternativen sind Mehrwegtaschen, die oft wiederverwendet werden.
master1305 – adobestock
Weniger Mikroplastik durch weniger Plastikabfall
Ein großer Teil des Mikroplastiks entsteht aus dem Zerfall oder Abrieb von Plastikprodukten und Plastikverpackungen. Der beste Weg zur Mikroplastikvermeidung ist es daher, von vornherein weniger Plastik zu verbrauchen!