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Australischer Marienkäfer gegen Wolllaus

Australische Marienkäfer helfen gegen Wollläuse im Gewächshaus, Wintergarten und am Blumenfenster. Die vorbeugende Pflanzenpflege hat aber Vorrang.

Cryptolaemus-montrouzieri-koppert-biological-systems

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Cryptolaemus montrouzieri, der Australische Marienkäfer, wird als Gegenspieler der Zitruswolllaus eingesetzt. Die Larven und auch die ausgewachsenen Käfer saugen die Wollläuse aus. Die erwachsenen Käfer sind ca. 4 mm groß. Kopf und Rückenschild sind orange. Die  Flügeldecken sind schwarz gefärbt.  
 

Die Weibchen legen ihre Eier gezielt in Wolllauskolonien oder in deren Eipakete. Die daraus schlüpfenden Larven ähneln mit ihren zahlreichen weißen Wachsfäden den Schmierläusen.

In Gewächshäusern kann der Nützling das ganze Jahr lang ausgebracht werden. Wichtig für einen guten Bekämpfungserfolg sind Temperaturen von über 20 °C und eine relative Luftfeuchtigkeit über 70 %. Die Käfer brauchen Trinkwasser. Daher sollten die Pflanzen öfter besprüht werden.

Der Australische Marienkäfer überlebt die kalten Temperaturen bei uns im Freiland nicht und  kann sich derzeit im Gegensatz zum asiatischen Marienkäfer laut Umweltbundesamt in Österreich im Freien nicht etablieren. Falls sich das Klima aber weiterhin stark ändert, sollte laut eines Berichts der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LFL) das Risiko von Nützlingseinsätzen fremder Arten neu überdacht werden.

Der richtige Standort, geeignetes Substrat, ausreichend Licht und die vorbeugende Pflege von Pflanzen hat jedenfalls vor einer biologischen Schädlingsbekämpfung Vorrang.

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