Ansprechperson:
Hotline-Team
DIE UMWELTBERATUNG
Aluminium ist ein Bestandteil von Tonmineralien und zählt zu den häufigsten Metallen der Erdkruste. Bei Abbau und Verarbeitung leidet die Umwelt, bei der Anwendung in manchen Fällen die Gesundheit.
vrd fotolia.com
Alufolie
Aluminium wird sehr häufig eingesetzt: in Getränkedosen, Alufolie, Camping-Kochgeschirr und Baumaterial. Aber auch in Kosmetika, Impfstoffen, Zusatzstoffen von Nahrungsmitteln und Medikamenten kann es enthalten sein.
Das Mineral wird in einem energieaufwändigen elektrolytischen Verfahren aus dem Aluminiumerz Bauxit gewonnen. Der Energie- und Chemikalieneinsatz ist enorm und der anfallende Rotschlamm erzeugt viele Umweltprobleme. Die ungebremste Nachfrage am Weltmarkt führt dazu, dass rohstoffreiche Gebiete wie die Urwaldgebiete im Amazonas ausgebeutet werden. Der Abbau erfolgt meist unter fragwürdigen sozialen Bedingungen.
Aluminium kann in den Körper aufgenommen werden. Da sich Aluminiumteilchen in den Nervenzellen einlagern, kann es zu Nervenstörungen kommen. Einer sehr hohen Belastung sind zum Beispiel Aluminium-Schweisser ausgesetzt, sie atmen den Aluminiumstaub ein. Aber auch bei Frauen mit Brustkrebs, wurden erhöhte Aluminiumwerte im Körper und zwar in der Nähe der Brust, Brustdrüsen und Achselhöhlen gefunden. Das Risiko der Aufnahme von Aluminiumsalzen über die Haut erhöht sich, wenn die Haut durch eine Rasur beschädigt wird. Zwar geben Institute, wie die Agentur für Ernährungssicherheit AGES, leichte Entwarnung. Trotzdem rät die AGES im Sinne des vorbeugenden Gesundheitsschutz von aluminiumhältigen Antitranspirantien ab.
Monika Kupka DIE UMWELTBERATUNG