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DIE UMWELTBERATUNG
Süßkartoffeln oder auch Batate genannt, stammen ursprünglich aus Südamerika und wurden lange nur in den Tropen angebaut. Wer´s lieber regional mag, kann die süße Knolle auch aus heimischem Anbau kaufen.
Gabriele Homolka, DIE UMWELTBERATUNG
Süßkartoffelsuppe
Die Hauptanbaugebiete der verschiedene Sorten mit gelbem, orangefarbenem oder rötlichem Fleisch liegen vor allem in den tropischen und subtropischen Gebieten Amerikas, Afrikas und Asiens. Die Batate wächst auch unter der Erde, ist aber mit Erdäpfeln trotz ihres Namens und des ähnlichen Aussehens nicht verwandt – sie gehört zur Familie der Windengewächse.
Die Süßkartoffel wird oft als Superfood beworben, in den USA wurde sie sogar zum wertvollsten Lebensmittel gewählt. Diese Bezeichnung macht wenig Sinn, führt sogar in die Irre, denn eine ausgewogene Nährstoffversorgung lässt sich nicht alleine über ein Lebensmittel decken. Genau betrachtet sind Süßkartoffeln in der Zusammensetzung unseren heimischen Erdäpfeln sehr ähnlich. Aber sie sind, abhängig von Klima und Anbaugebiet, sehr stärke- und zuckerreich und dadurch kalorienreicher als herkömmliche Kartoffeln. Sie enthalten reichlich Antioxidantien wie Carotinoide – sie wirken antioxidativ und stimulieren das Immunsystem . Damit der Körper die fettlöslichen Carotinoide auch aufnehmen und verwerten kann ist eine Zubereitung mit Fett empfehlenswert.
Roh dürfen Süßkartoffeln nicht verzehrt werden, da manche Sorten giftige Blausäure enthalten. Durch Zerkleinern, Kochen und Abgießen des Kochwassers wird der Großteil der Blausäure entfernt. Am besten gart man sie mit Schale, so gehen weniger Mineralstoffe verloren. Noch besser ist es die Schale gleich mitzuessen, dann nimmt man auch die dicht unter der Schale sitzenden Vitamine und Nährstoffe auf. Das ist jedoch nur bei Bioware empfehlenswert, denn hier sind Pestizide verboten.
Bisher waren Süßkartoffeln immer ein Importprodukt, das um den halben Globus gereist ist. Es lohnt sich beim Einkaufen auf die Herkunft zu achten, denn Süßkartoffeln werden mittlerweile auch in Europa angebaut. Seit einiger Zeit gibt es sogar heimische Ernte aus dem Burgenland in einigen Märkten. Und wer´s noch regionaler mag kultiviert sie am besten als Kübelpflanze am Balkon und erntet im September. Bei kühlerer Raumtemperatur können sie noch einige Wochen gelagert werden.
Monika Kupka DIE UMWELTBERATUNG
Cornelia Seirer, DIE UMWELTBERATUNG
Raffinierte Würze gibt fleischloser Kost einen intensiven Geschmack wie Fleisch. Mit ein paar kleinen Tricks zaubern Sie unglaubliches Aroma auf den Teller.
Beatrice Jungmann DIE UMWELTBERATUNG
Fader Tofugeschmack war gestern, mittlerweile kommt er mit Nüssen, Chili oder geräuchert auf den Tisch. Er ist kalorienarm und fast so wertvoll wie ein kleines Steak.
Michaela Knieli DIE UMWELTBERATUNG
Nüsse sind eine wertvolle Ergänzung auf dem Speiseplan für alle Menschen, die nicht allergisch darauf sind. DIE UMWELTBERATUNG empfiehlt, auf die Herkunft zu achten und die Nüsse möglichst auf Märkten sowie bei regionalen Anbieter*innen einzukaufen.