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Das Bienensterben

Das Bienensterben ist in aller Munde. Pestizide, Nahrungsmangel und die Varroa-Milbe bedrohen die Bienenbestände. DIE UMWELTBERATUNG gibt Tipps zum Bienenschutz.

Biene auf Weichselblüte

Biene auf Weichselblüte

Viel wird über das „Bienensterben“ geschrieben. Unseren Bienen geht es tatsächlich nicht gut. Imker und Imkerinnen berichten, dass ihre Bienenvölker die Winter nicht überleben und selbst im Sommer stark geschwächt sind. Die wilden Verwandten der Honigbiene, die Wildbienen, sind ebenfalls bedroht. Für das „Bienensterben“ gibt es mehrere Gründe. Die wichtigsten: Pestizide, ausgeräumte Landschaften und die Varroa-Milbe.

Gift für Bienen: Pestizide

Bienen verlieren durch Pestizide, die für das Beizen von Maissaatgut oder in Schädlingsbekämpfungsmitteln von Garten und Haushalt verwendet werden, ihre Orientierung und finden nicht mehr in den Bienenstock zurück – das zeigen neueste Studien. Die für Bienen gefährlichen Wirkstoffe wie Permethrin, Deltamethrin oder Cypermethrin sind zum Beispiel auch in Sprays gegen Ameisen zu finden.

Verzichten Sie deshalb auf jeglichen Einsatz chemisch-synthetischer Spritzmittel in Haus und Garten! Es gibt genug biologische Alternativen.

Bio kaufen

In der Biolandwirtschaft kommen keine chemisch-synthetischen Pestizide und Saatgutbeizmittel zum Einsatz. Biolebensmittel sind also nicht nur gesund und umweltschonend, sondern tragen auch zum Schutz der Bienen bei.

Tipps für den bienenfreundlichen Garten

Nicht nur die Honigbienen, sondern auch über 700 heimische Wildbienenarten wie die Hummel benötigen Nahrung und Lebensraum. Blühende Laubhecken, Bäume und Wiesen, Gärten und Balkone mit Nahrungspflanzen, Altholzbestände, sandige Stellen im Boden sowie Nisthilfen an Gebäuden bieten Nahrung und Nistmöglichkeiten für die Wildbienen.

Der Feind im eigenen Bienen-Haus

Über den globalen Austausch von Bienenvölkern kam eine gefährliche Milbenart nach Europa: die Varroa-Milbe. Heute können die heimischen Honigbienen ohne die Pflege der Imker und Imkerinnen nicht mehr überleben. Ob der Parasit auch die Wildbienen befällt, ist noch nicht erforscht.

Imkerinnen und Imker unterstützen

Unterstützen Sie heimische Imkerinnen und Imker und kaufen Sie Honig aus der Region! Kosten Sie sich durch die Vielfalt von Akazien-, Sonnenblumen-, Lindenblüten- und Waldhonig!

Achten Sie beim Honigkauf auch auf das Etikett. „Aus EG- und Nicht-EG-Ländern“ bedeutet, dass der Honig aus einem beliebigen Land der Welt kommen kann. Mit dem Kauf von Honig aus Österreich fördern Sie die heimischen Honigbienen.

Weitere Informationen

Lesen Sie nach, was Wien für die Bienen tut.

Bei Fragen kontaktieren Sie bitte:

Frau sitzt von Computern und tippt etwas ein.

+43 1 803 32 32

Ansprechperson:

Hotline-Team

DIE UMWELTBERATUNG


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