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DIE UMWELTBERATUNG
Kaum Kalorien, doch reich an hochwertigem Eiweiß. Erdäpfel sind richtig zubereitet Schlankmacher, die uns mit Vitaminen, Mineralstoffen versorgen.
Gabriele Homolka, DIE UMWELTBERATUNG
Kartoffeln – Eiweißreiche Schlankmacher
Erdäpfel enthalten fast 80 % Wasser und sorgen so für eine schlanke Linie. Kartoffeln zählen zu den stärkehaltigen Gemüsesorten und sollten abwechselnd mit Vollkornprodukten gegessen werden. Sie sättigen gut, sind bekömmlich und das bei wenigen Kalorien – soferne sie nicht mit viel Fett herausgebacken werden.
Das Eiweiß der Erdäpfel hat es in sich: Seine biologische Wertigkeit ist sehr hoch, denn es kann im menschlichen Körper besonders gut zu körpereigenem Eiweiß umgebaut werden. Die biologische Wertigkeit hat einen Wert von 76, das heißt aus 100 g Kartoffeleiweiß können 76 g körpereigenes Eiweiß gebildet werden. Mischt man Kartoffeln im Verhältnis 1: 2 mit Eiern erhöht sich die Wertigkeit sogar auf 136.
Der hohe Kaliumgehalt stabilisiert den Blutdruck, ist gut fürs Herz und ein Gegengewicht zu unserer salzreichen Ernährung. Kartoffeln sind am gesündesten wenn sie in der Schale gekocht oder gedämpft wurden, so bleiben die wertvollen Vitamine C, B1 und Niacin sowie die Mineralstoffe Magnesium, Kalium und Eisen erhalten. Erdäpfel zählen damit zu den gesündesten Sättigungsbeilagen.
Erdäpfel haben viele Formen und Farben. Die verschieden Sorten unterscheiden sich auch bei den Inhaltsstoffen. Violette Sorten enthalten besonders viel Anthocyane. Dadurch ist ihre antioxidative Wirkung zehn Mal so hoch wie bei herkömmlichen Sorten.
festkochend: z.B. Sorten wie Ditta, Nicola, Linzer Delikatesse
Sind nach dem Kochen fest, feinkörnig feucht und lassen sich gut schneiden. Sie sind ideal für Erdäpfelsalat, Salz- und Braterdäpfel, Gratin, Puffer und Rösti
vorwiegend festkochend: z.B. Sorten wie Christa, Laura, Quarta, Secura, Solata
Sind nach dem Kochen weniger fest, feinkörnig und feucht. Sie sind ideal für Salz-,Pell-, Brat- und Grillerdäpfel, Eintöpfe, Aufläufe, Suppen, Puffer und Rösti.
mehlig kochend: z.B. Aula, Likaria, Agria
Sind nach dem Kochen locker und etwas grobkörnig bis trocken. Ideal für Püree, Knödel und Eintöpfe
Erdäpfel sind reich an Stärke, hochwertigem Eiweiß und enthalten viel Vitamin C. Auch der Ballaststoff- und Kaliumgehalt ist hoch, was gut für die Verdauung und den Blutdruck ist.
Und sie haben so schön klingende Namen wie ROMINA, DITTA, BIONTA, ROKO oder GOLDSEGEN. Diese und noch viele andere Sorten sind auch in Bioqualität zu kaufen.
Rezepte der Saison:
Monika Kupka DIE UMWELTBERATUNG
DIE UMWELTBERATUNG
Nur Gemüse, das im Herbst geerntet wird, eignet sich gut für die längere Lagerung. Die beste Zeit, um Erdäpfel und Zwiebel einzulagern.
Gabriele Homolka, DIE UMWELTBERATUNG
Süßkartoffeln oder auch Batate genannt, stammen ursprünglich aus Südamerika und wurden lange nur in den Tropen angebaut. Wer´s lieber regional mag, kann die süße Knolle auch aus heimischem Anbau kaufen.