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DIE UMWELTBERATUNG
Sonderführung aus der Veranstaltungsreihe „Nachhaltig in Wien“
Überteuerte oder nicht verfügbare Lebensmittel haben Wiens ArbeiterInnen schon früh zur Selbsthilfe greifen lassen. Um der furchtbaren Nahrungsmittelnot in der Zeit des Ersten Weltkriegs und danach zu entkommen, wurden auf freien Flächen innerhalb des Stadtgebietes Gemüse gepflanzt. Dieser Selbsthilfegedanke setzte sich auch in der Siedlerbewegung fort, und vom Siedlungsamt der Gemeinde Wien wurde eine große Zahl an Kleingarten- und Siedlungszonen festgelegt. Kleingärten zur Selbstversorgung gab es sogar in manchen Gemeindebauten.
Mitten in Wien gärtnern: was sich heute viele StadtbewohnerInnen wünschen, war früher notwendiger Alltag. Besonders in der Nachkriegszeit war das Versorgungsangebot der Stadt ein wichtiger (Überlebens-) Faktor.
Doch Maßnahmen wie die „Milchabgabe“ oder das „Einküchenhaus“ sind kaum noch bekannt und schon längst in Vergessenheit geraten. Heute werden Gemeinschaftsgärten, Urban Gardening, Essbare Stadt und Selbsterntefelder immer stärker in Städten nachgefragt. Die Stadtverwaltung hat das Bedürfnis der Menschen erkannt und bietet entsprechende Flächen und Beratungen an.
Termin der Sonderführung: Di 25. Nov. 2014, 18.00 Uhr
Ort: Waschsalon Nr. 2 Karl-Marx-Hof, 1190 Wien Haltauergasse 7
Kosten: Eintritt frei!
Anmeldung unter nachhaltiginwien@vhs.at
Die Veranstaltung findet im Rahmen der VHS-Veranstaltungsreihe „Nachhaltig in Wien“ in Kooperation mit DIE UMWELTBERATUNG und der Wiener Umweltschutzabteilung MA 22 statt. Mehr Infos unter www.vhs.at/nachhaltiginwien.
Monika Kupka DIE UMWELTBERATUNG