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Hotline-Team
DIE UMWELTBERATUNG
In Pflanzensamen steckt die geballte Kraft der Pflanze. Hanfsamen, Leinsamen und Kürbiskerne strotzen vor Energie und liefern wertvolle Nährstoffe.
Michaela Knieli DIE UMWELTBERATUNG
Hanfnüsse
Man kennt sie aus der Müsliwerbung und weiß, dass sie die Verdauung anregen. Aber die kleinen Körner können noch viel mehr. Bei vegetarischen Gerichten sind Samen eine sehr gute Ergänzung. Samen sind reich an Omega-3-Fettsäuren die sonst nur in Meeresfisch in größeren Mengen vorkommen. Sie liefern auch wertvolles Eiweiß und reichern Gerichte mit Eisen und Calciumgehalt an. Aber Vorsicht! Samen reichern auch schädliches Cadmium an, bevorzugen Sie deshalb heimische Ware in Bioqualität.
Was Chiasamen können, kann Leinsamen schon lange. Zudem wächst er in Österreich. Er enthält extrem viel Lignane. Das sind pflanzliche Östrogene, die Prostatakrebs und Brustkrebs vorbeugen. Ein bis zwei Teelöffel Leinsamen auf Salat, Gebäck oder Müsli helfen auch, den Bedarf an Omega-3-Fettsäuren zu decken. Leinsamen isst man am besten frisch geschrotet.
Kürbiskerne sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Besonders die Phytosterole stechen hervor, sie schützen vor Prostatabeschwerden und stärken die Blase. Kürbiskerne enthalten auch wertvolles Selen, das Bestandteil vieler Enzyme ist und den Stoffwechsel und das Immunsystem stärkt.
Hanfnüsse sind für Groß und Klein empfehlenswert. Sie haben viel Vitamin E, hochwertiges Eiweiß und ein optimales Fettsäureverhältnis. Sie unterstützen das Herz-Kreislauf-System und normalisieren den Blutdruck. Hanfnüsse werden in Niederösterreich biologisch angebaut.
Sie werden für SportlerInnen, Übergewichtige und Gesundheitsbewusste beworben und sind in der Wirkung den heimischen Samen ähnlich. Sie sind reich an Ballaststoffen, Omega-3-Fettsäuren, Eiweiß und Mineralstoffen. Chiasamen peppen Müslis auf, machen aus Milch Pudding und bringen die Verdauung auf Trab. Ein Vorteil gegenüber Leinsamen ist die gute Haltbarkeit. Luftdicht, trocken, dunkel und kühl gelagert halten sich Chiasamen mehrere Jahre.
Ob im Müsli, über den Salat gestreut, in der Schnitzelpanier oder zwischendurch geknabbert – auch Samen aus Österreich wirken mit Superkräften.
Monika Kupka DIE UMWELTBERATUNG
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Wieviele Getreidesorten kennen Sie? Haben Sie Einkorn oder Waldstaudekorn schon einmal probiert? Hier ein paar Hintergrundinfos zu seltenen Getreidesorten…
Michaela Knieli DIE UMWELTBERATUNG
Hanf hat es aus der Illegalität in die Feinkost geschafft. Nussige Hanfsamen peppen Müslis auf, Hanföl würzt Salate und mit Hanfmehl backt man eiweißreich und glutenfrei.
Linsen und Bohnen boomen! Ob in exotischen Gerichten, vegetarischen Spezialitäten oder in der Hausmannskost. Richtig zubereitet sind die pflanzlichen Eiweißbomben auch gut verdaulich.