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DIE UMWELTBERATUNG
4 Klimatipps für ein kühleres, grüneres Umfeld
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Begrünte Balkone
Die Anzahl der Tropennächte steigt und in den Städten wird es immer heißer: „urban heat“ wird dieses unangenehme Phänomen genannt. Was dagegen helfen kann, ist mehr Grün.
Pflanzen erhitzen sich nicht so stark wie Beton oder andere Baumaterialien. Wenn Sie also Dach oder Fassade begrünen, wird es in der Umgebung deutlich kühler. Für Begrünungsmaßnahmen gibt es gute Förderungen.
Gehsteige, Straßen, Parkplätze – in den Städten sind die meisten Flächen versiegelt. Diese versiegelten Flächen speichern die Hitze und bei Regen verschwindet das Wasser rasch im Kanal. Daher sind Parkanlagen und „grüne Inseln“ besonders wichtig. Dort wird das Wasser im Boden gespeichert, verdunstet langsam und kühlt damit die Luft. Auch im eigenen Garten gilt: soviel Grünfläche wie möglich schaffen und nur sowenig Fläche wie unbedingt notwendig versiegeln.
Alleen sind deutlich angenehmer als Straßen ohne Bäume. Die beste Wirkung haben großkronige Baumarten: Sie spenden am meisten Schatten und haben mehr Blätter, die für kühle Luft sorgen. Beteiligen Sie sich an Diskussionen zur Gestaltung der Umgebung in Ihrem Bezirk bzw. Ihrer Gemeinde.
Selbst Nahrungsmittel zu ziehen, bringt Grün in die Stadt. Jeder Quadratmeter zählt! Die Selbstversorgung spart Transportkilometer für Lebensmittel – ein weiterer Gewinn fürs Klima.
Temperaturen in zwei verschiedenen Straßen – ein Beispiel aus Mexiko:
| Straße ohne Pflanzen | Allee mit großen Bäumen | |
| Straße | 66°C | 30°C |
| Gehsteig | 50°C | 20°C |
| Hausfassade (Schattenseite) | 38°C | 18°C |
(Quelle: ArquiMexico) Der Verkehrsclub Österreich VCÖ geht von ähnlichen Unterschieden für Städte in Österreich aus – siehe Twitter-Posting.
Monika Kupka DIE UMWELTBERATUNG
ec.europa.eu
Fruchtbarer Boden ist die Basis unseres Lebens, denn ohne ihn gibt’s keine Lebensmittel. Ein sorgsamer Umgang mit dem Boden sichert unsere Ernährung für die Zukunft. Die Checkliste gibt einen Überblick, wie jede und jeder im Alltag den Boden schützen kann.
DIE UMWELTBERATUNG
Pflanzen erhöhen die Lebensqualität- sie verbessern die Luft, verringern den Lärm und reduzieren die Hitze in der Stadt. Wenn kein Innenhof vorhanden ist, kann oftmals eine Begrünung der Fassade oder des Daches umgesetzt werden.
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Heimische Wildsträucher und Laubbäume bereichern den Garten und fördern die Tierwelt. Die Auswahl von kräftigen, gesunden und standortgerechten Pflanzen und die richtige Pflanzung und Pflege sind Voraussetzungen für ein gutes Gedeihen der Gehölze im Garten.
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Auch wer in der Stadt lebt, kann seinen grünen Daumen einsetzen und die Natur unterstützen. Ein Balkon, ein ungenutzter Innenhof oder bunte Nachbarschaftsgärten bieten vielfältige Möglichkeiten.