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Hotline-Team
DIE UMWELTBERATUNG
Warmwasser nur dann verwenden wenn es wirklich notwendig ist. In allen andern Fällen reicht kaltes Wasser aus. Energie und Kosten gehen dabei nicht in den Wasserrohren verloren.
Fran Jacquier via unsplash
Hände waschen
Wenn warmes Wasser nur dann aufgedreht wird, wenn es wirklich nötig ist, können wir eine Menge Energie einsparen. In vielen Wohnungen muss das warme Wasser lang laufen, bevor es aus dem Hahn kommt. Aber genau das ist oft gar nicht nötig.
Warmwasser wird nur ganz selten direkt beim Wasserhahn hergestellt. In vielen Fällen führt eine meterlange Wasserleitung vom Boiler oder Wärmetauscher bis ins Bad, Küche oder WC. In dieser langen Leitung steht das Wasser bis zur nächsten Entnahme und kühlt ab.
Wird warmes Wasser aufgedreht, springt die Therme an, Warmwasser wird hergesellt und Energie wird verbraucht. Aber es rinnt zuerst eine ganze zeitlang nur kaltes Wasser aus dem Hahn. Und zwar solange, bis das ganze Wasserrohr leer ist. Das kann in manchen Gebäuden mehrere Liter ausmachen. Wir erhalten also nur kaltes Wasser, obwohl Energie verbraucht wird.
Sobald warmes Wasser nötig ist, wird die Therme das Wasser aufheizen. Rufen Sie sich immer in Erinnerung, dass Energie und Kosten anfallen, wenn das Warmwasser beim Hahn aufgedreht wird – auch wenn zuerst nur kaltes Wasser bei Ihnen ankommt.
Ersparnis: Händewaschen mit kaltem Wasser spart von 3,50 € (Warmwasserbereitung mit Gas) bis zu 11 € im Jahr (Warmwasserbereitung mit Strom). Basis: 3x kurz Händewaschen pro Tag. (Stand März 2022)
Viele weitere Spartipps für Heizen, Strom und Warmwasser gibt es in unserem Energiespar-Glossar.
Monika Kupka DIE UMWELTBERATUNG
Sanibell BV via unsplash
Mit Einhandarmaturen kann die gewünschte Wassertemperatur schneller eingestellt werden als mit Zweihandarmaturen.
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Am sparsamsten sind Geschirrspüler. Sollten Sie jedoch mit der Hand spülen, dann sparen Sie bereits mit richtiger Spültechnik Energie und Geld.