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DIE UMWELTBERATUNG
Ab 1.1.2025 wird in Österreich ein Pfand auf Einweg-Plastikflaschen und Getränkedosen eingeführt. Das Pfand beträgt 25 Cent. Hier finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten zu Einwegpfand!
Adobestock_Michael Eichhammer
Rückgabe von Einwegpfandflaschen
Einwegpfand ist ein Geldbetrag, der beim Einkauf für Einweg-Plastikflaschen und Metalldosen verrechnet und bei Rückgabe der Verpackungen erstattet wird.
Durch Einwegpfand können mehr Einweg-Plastikflaschen und Metalldosen gesammelt und recycelt werden. Das verringert den Rohstoffverbrauch. Außerdem landen durch Einwegpfand weniger Verpackungen in der Umwelt.
Einweg-Verpackungen sind Verpackungen, die nach Verwendung, weggeworfen werden. Werden die Verpackungen getrennt gesammelt, können sie recycelt werden. Beim Recycling werden z.B. aus Plastikflaschen kleine, saubere Plastikteilchen gemacht. Daraus können dann wieder Flaschen hergestellt werden.
Mehrweg-Verpackungen sind wiederbefüllbar. Nach der Rückgabe werden sie gewaschen und z.B. mit Milch, Saft oder Bier neu befüllt. Mehrweg-Verpackungen können bis zu 50 Mal wiederverwendet werden und sparen dadurch viel Müll. In den allermeisten Fällen sind Mehrwegverpackungen umweltfreundlicher als Einwegverpackungen. Besonders umweltfreundlich sind Mehrwegprodukte aus der Region.
Ab 1.1.2025 wird in Österreich Pfand auf Einweg-Plastikflaschen und Metalldosen mit 0,1 bis 3 Litern Getränkeinhalt eingeführt.
Kein Pfand gibt es auf Einweg-Glasflaschen, Getränkekartons oder andere Einweg-Getränkeverpackungen wie z.B. Folienbeutel. Vom Einwegpfand ausgenommen sind auch Getränkeflaschen für Beikost und flüssige Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke, sowie Getränkeverpackungen für Kuhmilchprodukte und Produkte mit einem Milchanteil von mehr als 51% und Sirupe.
Achtung: 2025 wird es in den Regalen noch Einweg-Plastikflaschen und Metalldosen mit und ohne Pfand parallel geben. Denn es gilt eine Übergangsfrist. Bis 31. März 2025 dürfen Produkte abgefüllt werden, die noch nicht am Pfandsystem teilnehmen. Diese pfandfreien Produkte dürfen bis Ende 2025 ohne Pfand verkauft werden. Für diese Verpackungen bekommt man dann auch bei der Rückgabe kein Pfand erstattet. Sie sind in der gelben Tonne oder im gelben Sack zu entsorgen.
Produkte, die ab Jänner 2025 am Pfandsystem teilnehmen, sind eindeutig gekennzeichnet.
Alle Einweg-Plastikflaschen und Metalldosen, für die Einwegpfand gezahlt wird, haben das Symbol für Einwegpfand aufgedruckt (siehe Abbildung). In Geschäften steht die Pfandhöhe neben dem Preis des Produkts.
Diese Einweg-Plastikflaschen und Metalldosen können dort zurückgegeben werden, wo Getränke in der gleichen Verpackungsart und Größe verkauft werden (z.B. 0,25 Liter Dosen, 0,5 Liter Einweg-Plastikflaschen etc.).
In Supermärkten gibt es größere Rücknahmeautomaten, in kleineren Geschäften (wie z.B. Würstelstand, Bäckerei, Trafik) werden die Verpackungen händisch zurückgenommen. Mit der Einwegpfand-App „Konsument – EWP Österreich“ kann man nach Rückgabeautomaten in der Umgebung suchen (Download im App Store oder im Google Play Store)
Achtung: Einweg-Plastikflaschen und Metalldosen aus Getränkeautomaten und aus Lieferungen per Post können nicht direkt an Ort und Stelle zurückgegeben werden, sondern z.B. über einen Rücknahmeautomaten oder in Geschäften in der Umgebung.
Nein. Pfand wird zwar auf die gelieferten Getränkeverpackungen bezahlt, die Essenszusteller*innen müssen aber keine leeren Einweg-Plastikflaschen und Metalldosen zurücknehmen und auch kein Pfand ausbezahlen.
Es werden bei Verkaufsstellen mit händischer Rücknahme nur so viele Einweg-Plastikflaschen und Metalldosen zurückgenommen, wie üblicherweise pro Person verkauft werden. Ein Würstelstand verkauft pro Kund*in max. 2-3 Getränke, daher wird er pro Kund*in auch nur diese Menge zurücknehmen.

Monika Kupka DIE UMWELTBERATUNG
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Wirksame Tipps, um Abfall und Geld zu sparen
Naja Bertolt Jensen via unsplash
Plastik-Müll in der Umwelt wird zunehmend zum Problem. Ein großer Teil davon stammt von Wegwerfprodukten und –verpackungen. Was sind die umweltfreundlichsten Alternativen zu diesen Einweg-Plastik-Produkten?