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Hotline-Team
DIE UMWELTBERATUNG
Wer gerne mit Bärlauch kocht, sollte auch seine giftigen Doppelgänger gut kennen. Fürs Bärlauchpflücken gibt es dabei einige Tipps und Trick, die man berücksichtigen sollte. Maiglöckchen, Herbszeitlose und Aronstab sehen in einem frühen Stadium den zarten Bärlauchblättern sehr ähnlich. So können Sie Bärlauch richtig bestimmen!
Adobestock, nt & DIE UMWELTBERATUNG, Sabine Seidl
Giftige Maiglöckchen und Bärlauch im Vergleich
Die Blätter des Bärlauchs ähneln denen des sehr giftigen Maiglöckchens.
Es gibt eindeutige Erkennungsmerkmale von Bärlauch:
Das Maiglöckchen wächst meist im Mai und die Blätter sind deutlich dunkler, fester und riechen nicht nach Knoblauch. Die Blattunterseite des Maiglöckchens ist nicht matt, sondern glänzend. Wenn die Maiglöckchenblätter etwa die Größe von Bärlauchblättern erreicht haben, ist der Bärlauch in den meisten Jahren bereits verblüht und seine Blätter vertrocknen langsam. ACHTUNG: In Jahren, in denen der Winter sehr lang dauert, können Bärlauch- und Maiglöckchenblätter sehr knapp aufeinander folgen und sich im Extremfall sogar überschneiden.
Möglich ist auch eine Verwechslung mit den Blättern der Herbstzeitlosen, die allerdings eher auf Wiesen als in Wäldern vorkommt. Auch die Blätter des gefleckten Aaronstabes weisen eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Bärlauch auf und stehen an ähnlichen Standorten. Die Blätter des ganz jungen Aronstabes können daher mit dem Bärlauch verwechselt werden. Ist der Aronstab jedoch älter, werden die Blätter pfeilförmiger und sie sind leicht zu unterscheiden. Herbstzeitlose und Aaronstab sind hochgiftig. Verwenden Sie daher nur die Bärlauchblätter, die Sie hundertprozentig richtig bestimmt haben!
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Wildpflanzen enthalten kostbare Nährstoffe und bereichern die Biodiversität der Stadt Wien. DIE UMWELTBERATUNG stellt bei dem Themenschwerpunkt KOSTBARE Stadtnatur eine Vielzahl an Wildpflanzen und Wildkräutern vor. Achten Sie beim Pflücken von Wildpflanzen jedoch auch immer auf das richtige Sammeln, damit sich die Pflanzen schnell wieder regenerieren und weiterwachsen können.

Monika Kupka DIE UMWELTBERATUNG
Cornelia Seirer DIE UMWELTBERATUNG
Bärlauch erfüllt im Frühling Wälder und Auen mit seinem typischen Knoblauchgeruch. Er ist ein sehr vielseitiges Gemüse, das der Verdauung gut tut.
Adobestock, sauletas
Wildpflanzen und Wildkräuter sind wertvolle Vitamin-Lieferanten und schmecken einfach köstlich. Beachten Sie beim Pflücken jedoch einige, wichtige Regeln, damit sich die Pflanze wieder regeneriert und nachwachsen kann.
DIE UMWELTBERATUNG
Mit g´sunder Ernährung fit in den Frühling!