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Hotline-Team
DIE UMWELTBERATUNG
Das Bienensterben ist in aller Munde. Pestizide, Nahrungsmangel und die Varroa-Milbe bedrohen die Bienenbestände. DIE UMWELTBERATUNG gibt Tipps zum Bienenschutz.
Harald Brugger, DIE UMWELTBERATUNG
Biene auf Weichselblüte
Viel wird über das „Bienensterben“ geschrieben. Unseren Bienen geht es tatsächlich nicht gut. Imker und Imkerinnen berichten, dass ihre Bienenvölker die Winter nicht überleben und selbst im Sommer stark geschwächt sind. Die wilden Verwandten der Honigbiene, die Wildbienen, sind ebenfalls bedroht. Für das „Bienensterben“ gibt es mehrere Gründe. Die wichtigsten: Pestizide, ausgeräumte Landschaften und die Varroa-Milbe.
Bienen verlieren durch Pestizide, die für das Beizen von Maissaatgut oder in Schädlingsbekämpfungsmitteln von Garten und Haushalt verwendet werden, ihre Orientierung und finden nicht mehr in den Bienenstock zurück – das zeigen neueste Studien. Die für Bienen gefährlichen Wirkstoffe wie Permethrin, Deltamethrin oder Cypermethrin sind zum Beispiel auch in Sprays gegen Ameisen zu finden.
Verzichten Sie deshalb auf jeglichen Einsatz chemisch-synthetischer Spritzmittel in Haus und Garten! Es gibt genug biologische Alternativen.
In der Biolandwirtschaft kommen keine chemisch-synthetischen Pestizide und Saatgutbeizmittel zum Einsatz. Biolebensmittel sind also nicht nur gesund und umweltschonend, sondern tragen auch zum Schutz der Bienen bei.
Nicht nur die Honigbienen, sondern auch über 700 heimische Wildbienenarten wie die Hummel benötigen Nahrung und Lebensraum. Blühende Laubhecken, Bäume und Wiesen, Gärten und Balkone mit Nahrungspflanzen, Altholzbestände, sandige Stellen im Boden sowie Nisthilfen an Gebäuden bieten Nahrung und Nistmöglichkeiten für die Wildbienen.
Über den globalen Austausch von Bienenvölkern kam eine gefährliche Milbenart nach Europa: die Varroa-Milbe. Heute können die heimischen Honigbienen ohne die Pflege der Imker und Imkerinnen nicht mehr überleben. Ob der Parasit auch die Wildbienen befällt, ist noch nicht erforscht.
Unterstützen Sie heimische Imkerinnen und Imker und kaufen Sie Honig aus der Region! Kosten Sie sich durch die Vielfalt von Akazien-, Sonnenblumen-, Lindenblüten- und Waldhonig!
Achten Sie beim Honigkauf auch auf das Etikett. „Aus EG- und Nicht-EG-Ländern“ bedeutet, dass der Honig aus einem beliebigen Land der Welt kommen kann. Mit dem Kauf von Honig aus Österreich fördern Sie die heimischen Honigbienen.
Lesen Sie nach, was Wien für die Bienen tut.
Monika Kupka DIE UMWELTBERATUNG
WT PictureProduction – Fotolia.com
Bunte Bienenweiden: Poster mit Pflanzen für die bienenfreundliche Garten- und Balkongestaltung. Damit Bienen sich in Ihrem Garten wohl fühlen.
DIE UMWELTBERATUNG
Vielfalt der Bienen: Tipps für die Erhaltung der Bienenvielfalt
DIE UMWELTBERATUNG
Durch dieses Poster erfahren Sie wie’s geht. Schützen Sie die Bienen in Ihrem Umfeld und markieren Sie, was Sie bereits umgesetzt haben.
Björn Schoas, DIE UMWELTBERATUNG
Wildbienen helfen bei der Bestäubung von Wild- und Kulturpflanzen. In Ihrem Garten und am Balkon können Sie dazu beitragen, die heimische Bienenvielfalt zu erhalten.
Eine gute imkerliche Praxis ist die Voraussetzung für den Erfolg der eigenen Bienenhaltung. Wir geben Tipps zur Bienenhaltung.
Cornelia Seirer DIE UMWELTBERATUNG
Insekten benötigen Wasser nicht nur als Durstlöscher, sondern auch zum Nestbau, wie viele Wildbienenarten. Wenn aufgrund von Trockenheit natürliche Tränken fehlen, kann man mit selbst gebauten Bienentränken aushelfen.
Monika Kupka, DIE UMWELTBERATUNG
Planen Sie eine bienenfreundliche Bepflanzung von Fensterbrett, Balkon und Garten! Mit Biosamen und Bio-Jungpflanzen sichern Sie giftfreie Nahrungsquellen für Bienen, Schmetterlinge & Co!
Manfred Pendl, DIE UMWELTBERATUNG
Eine Blumenwiese bietet seltenen Pflanzen und Tieren einen wertvollen Lebensraum. Sie ist eine wunderschöne und artenreiche Alternative zum herkömmlichen Zierrasen. DIE UMWELTBERATUNG zeigt auf, warum wir mehr Wiesen statt Rasen brauchen und gibt Tipps fürs Anlegen einer Naturwiese.
Margit Holzer, DIE UMWELTBERATUNG
Glockenblumen oder Malve, was darf’s denn für die Bienen sein? Nahrungspflanzen für Bienen wachsen im Blumenkisterl, am Balkon oder im Garten. Das Poster „Bunte Bienenweiden“ hilft bei der Pflanzenauswahl.