Bio-Lebensmittel in den Landesküchen
Landeseigene Großküchen Oberösterreichs setzen seit Jahren auf Bio-Lebensmittel.
Ein Bioanteil von 20 25% ist mit vernünftigen Mehrkosten möglich, wenn ernährungsphysiologisch bewusst gekocht wird, d.h. der Fleischanteil zugunsten von Beilagen wie Kartoffeln, Nudeln, Gemüse und Obst reduziert wird. Außerdem ist bei der Möglichkeit die Portionsgröße selbst zu wählen, die Menge des Abfalls gering, was ebenso budgetäre Auswirkungen haben kann. Bei Bioanteilen über 25% ist es nur in Regionen mit hohem Biobauernanteil, die küchentaugliche Produkte anbieten, möglich, kostengünstig zu wirtschaften. Im Durchschnitt der Betriebe wird ab 25% Bioanteil der Verpflegssatz überschritten, daher haben sich die Bioanteile in öffentlichen Küchen auf diesem Niveau eingependelt.
- 18 Landwirtschaftliche Berufs- und Fachschulen mit durchschnittlich 37%
- 12 Berufsschulen mit Verpflegung und/oder Internat mit durchschnittlich 29%
- 4 Landespflegeeinrichtungen mit durchschnittlich 24%
- 3 Landeskinder- und Jugendheime mit durchschnittlich 30%
- 3 Betriebskantinen des Landes mit durchschnittlich 20%
Auch in den Landesspitälern werden Bioprodukte verwendet. Laut Berechnungen der GESPAG sind es ca. 18% der frisch eingekauften Lebensmittel.
Weitere Informationen:
BIO AUSTRIA Oberösterreich
Dipl.-Ing. Susanne Maier
Auf der Gugl 3
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