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DIE UMWELTBERATUNG
Mit einem bunt blühendem Balkon kann die biologische Vielfalt vor der eigenen Haustüre beobachtet und unterstützt werden. Doch auch abseits der Pflanzenauswahl gibt es vieles zu beachten, damit Ihr Balkon ein Gewinn für die biologische Vielfalt wird und gleichzeitig Ressourcen spart.
Harald Brugger, DIE UMWELTBERATUNG
Schmetterling auf Rotem Sonnenhut
Ein insektenfreundlicher Balkon ist bunt blühend, summend – und ungiftig. Nur wenn keine Insektengifte verwendet werden, kann eine richtige Insektenoase entstehen. Sind Gifte im Einsatz wäre der Balkon eine Falle. Die Tiere würden von dem reichen Blütenangebot angelockt werden, nur um sich dort zu vergiften. Besser ist es, auf Nützlinge zu setzen.
Weitere Infos: Nützlinge fördern und das Poster Nützlinge im Garten.
Regionale Pflanzen bieten mit ihren Blüten und Früchten den Tieren Nahrung. Ideal für Schmetterlinge und Wildbienen ist es, wenn am Balkon die gesamte Vegetationsperiode hindurch Wildstauden blühen. Bei der Pflanzenauswahl helfen unsere Poster – scrollen Sie einfach runter, dort können Sie die Poster kostenlos downloaden.
Auf einem insektenfreundlichen Balkon ist es nachts dunkel. Viele Insekten, wie zum Beispiel der Großteil der heimischen Schmetterlinge, sind nachtaktiv. Schade wäre es, würden die liebevoll mit Bienen- und Schmetterlingsweiden angelockten Tiere an einer Lampe zugrunde gehen.
Licht sollten am Balkon daher nur eingeschaltet werden, wenn es gebraucht wird. Vorhänge oder Rollos verhindern, dass Licht nach außen dringt.
Weitere Infos: Lichtverschmutzung und konkrete Beleuchtungsempfehlungen: Lassen wir die Nacht im Garten
Ihr Balkon ist ein richtiger Tummelplatz für Käfer, Bienen, Fliegen und Co.? Doch leider verirren sich die Sechsbeiner regelmäßig in Ihre Wohnung? Ein Insektenbalkon und die angrenzende Wohnung sollen zu keiner Falle werden. Je nach Situation kann ein Insektenschutzgitter Abhilfe verschaffen.
Jeder insektenfreundliche Balkon braucht gute Erde. Dabei ist es wichtig, auf torffreie Erde zu setzen – denn handelsübliche Blumenerde besteht zu 90% aus Hochmoortorf. Ein torffreier Insektenbalkon schafft neue Lebensräume, ohne den wertvollen Lebensraum Hochmoor zu zerstören. Gleichzeitig wird CO² eingespart.
Alte Pflanzenerde für Terrasse und Balkon kann wieder aufgefrischt werden. Sie ersparen sich damit, schwere Säcke in die Wohnung zu tragen, und minimieren Verpackungsmaterial.
Weitere Infos: Erfolgreich Gärtnern ohne Torf und DIY: Balkonerde selbst mischen
Automatische Tropf- und Anstaubewässerungen erleichtern die Arbeit und erlauben es noch dazu, einige Tage in den Urlaub zu fahren.
An besonders heißen Tagen helfen folgende Tipps: Richtiges Gießen in der Hitze
Mulchen – also das Abdecken des Bodens mit organischen Materialien – hilft, Wasser zu sparen: Mulchen – Schutz des Bodens
Manche Balkone beherbergen nicht nur Insekten, sondern auch Vögel. Doch leider können Balkone mit Glasflächen gefährlich für die Tiere werden: Hunderttausende Vögel kommen nach Schätzungen jedes Jahr in Österreich durch Vogelanprall um. Markierungen auf den Glasflächen schaffen Schutz vor Vogelanprall.
Weitere Infos: Mit Glasflächen vogelfreundlich bauen
Monika Kupka DIE UMWELTBERATUNG
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Marion Jaros
DIE UMWELTBERATUNG
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Monika Kupka, DIE UMWELTBERATUNG
Den grünen Daumen in der Stadt unterstützen: Tipps für das Pflanzen von Essbarem auf dem Fensterbrett, Balkon und im Garten.
Ingrid Tributsch
Auch im städischem Bereich können Gärten, Balkone oder Terrassen naturnah angelegt und gestaltet werden. Je vielfältiger und bunter, desto besser. Geeignete Futterpflanzen und strukturreiche Lebensräume ermöglichen im Siedlungsraum wahre Schmetterlingsparadiese.
Manfred Schönwälder
Wer keinen Garten hat, kann trotzdem im Grünen wohnen. Auch auf einem sonnigen Balkon oder Fensterplatz gelingt der Anbau von Kräutern, Gemüse und Obst.