Ansprechperson:
Hotline-Team
DIE UMWELTBERATUNG
An Blättern und Trieben sind Blattläuse oft in großen Mengen zu finden. Die Blätter kräuseln sich und kleben.
biohelp
Blattläuse
Meist an jungen Blättern und Trieben Kräuselung oder Einrollen der Blätter. Später treten Wachstumsstörungen auf. Bei starkem Befall können die betroffenen Teile oder ganze Pflanzen absterben. Auf den Honigtauausscheidungen der Blattläuse können sich schwarze Rußtaupilze ansiedeln.
Es gibt verschiedene Blattlausarten, die zum Teil auch nur auf bestimmten Pflanzen auftreten, z.B. schwarze Bohnenlaus, grüne Pfirsichblattlaus. Der Schaden an den Pflanzen entsteht durch die Saugtätigkeit der Läuse. Im Freien überwintern Blattläuse meist als Ei. Die im Frühling schlüpfenden Blattläuse und ihre Nachkommen sind den ganzen Sommer über in der Lage, sich ohne weitere Befruchtung weiter zu vermehren. Sie sind lebendgebährend. Gegen Ende der Vegetationsperiode bilden sich wieder Geschlechtstiere, welche Eier zur Überwinterung ablegen.
Ausgewogen ernährte und gesunde Pflanzen ertragen auch einen stärkeren Blattlausbefall, ohne beachtlich geschädigt zu werden. Voraussetzung für eine gesunde Pflanze ist die richtige Standortwahl, gute Bodenpflege, ausgewogene Ernährung (weder Unter-, noch Überdüngung).
Natürliche Feinde schonen und fördern: Marienkäfer, Florfliege, Schwebfliege, Schlufwespe, Raubwanze, Ohrwurm, Vögel, Fledermäuse, Hornissen, Wespen. Warten Sie nach dem ersten Auftreten von Blattläusen, bis die Nützlinge auftauchen.
Alle mit dem Gütesiegel „biologisch gärtnern“ ausgezeichneten Produkte finden Sie auf www.biologischgaertnern.at
Diese empfehlenswerten Tipps erhielten wir von Hobbygärtner*innen.
Hier ist mein #biogartentipp: Wie „bekämpfe“ ich Blattläuse?
1.) Prävention gewinnt! Gesunde Pflanzen lassen sich von Blattläusen nicht so schnell klein kriegen – den Fokus auf der Pflanze halten und nicht auf die Krabbeltierchen einschießen!
2.) Reagieren, nicht überreagieren! „Köderpflanzen“ haben sich bewährt
(zB.: Kapuzinerkresse und Ringelblume) die bevorzugt von den kleinen Saugern besiedelt werden. Diese Pflanzen nehmen einen Rückschnitt nicht übel und treiben das ganze Jahr freudig weiter…
3.) Entspannt bleiben! Mutter Natur hat wohl einen Plan: also zurücklehnen, abwarten und sich über die Ankunft der ersten Marienkäfer freuen! Meist verschwindet die Plage ebenso schnell, wie sie gekommen ist…
4.) Weiter denken! Befallene Pflanzen ab und zu duschen, um das klebrige Laus-Sekret abzuspülen – damit verringert man das Risiko von späteren Pilzerkrankungen.
gar nicht, infolge der Vielfalt in meinem Garten gibt es genügend Plätze für Nützlinge, wie für Marienkäfer und Florfliegen. Seitdem ich darauf schaue, dass sie sich vermehren können (durch einen nicht aufgeräumten Garten im Herbst) habe ich überhaupt keine Probleme.
gg Blattläuse 1 kg Brennnesseln sammeln und mit 10 Liter heißem Wasser aufgießen – ziehen lassen, auskühlen lassen u sprüh!
Eigentlich hätte ich meine Zwetschkenbäume bezüglich Läusen mit verdünnter Brennnesseljauche gegossen, Nebeneffekt, großer Fruchtertrag! Ich gieße auch andere Obstbäume mit dieser verdünnten Brennnesseljauche und habe großen Fruchtertrag. Und keine Läuse mehr! Super auch für Holunderstrauch.
Wasser mit Rapsöl gemischt, besprühen (nicht bei voller Sonne, eher abends) und die Blattläuse sind Geschichte.
Pflanzen mit kaltem Schwarztee besprühen
Wir freuen uns über weitere Tipps! Auch Fotos sind willkommen.

Monika Kupka DIE UMWELTBERATUNG
Revilo Lessen – stock.adobe.com
Ökologisch Gärtnern leicht gemacht
Renate Gottwald-Hofer DIE UMWELTBERATUNG
Im Frühling und Sommer haben die Ameisen Hochsaison. Sie säubern unsere Parks und Gärten, pflegen Blattläuse und marschieren auf Futtersuche in unsere Häuser und Wohnungen ein. Hände weg von Insektiziden! Einfache Hausmittel haben sich bewährt. Ameisen sind wichtig für die Biodiversität.
Garten Leben
Die Pflanzenschutz-Scheibe gibt einen guten Überblick über ökologische Maßnahmen bei den häufigsten Schädlingen und Krankheiten im Garten.