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Hotline-Team
DIE UMWELTBERATUNG
Die regionale Mehrwegflasche ist die umweltfreundlichste Verpackung. In Österreich wird nun seit 2025 flächendeckend das Einwegpfand auf Getränkeverpackungen eingeführt.
Sabine Seidl DIE UMWELTBERATUNG
Dose, Plastikflasche und Münzen
Auch, wenn wir wissen, dass Mehrweg die beste Lösung ist, bringt das neue Einwegpfandsystem Vorteile mit sich. Wir haben die Vor-und Nachteile von Einwegpfand recherchiert! In einigen anderen europäischen Ländern gibt es Pfand auf Einwegverpackungen schon lange, seit Anfang 2025 ist es auch in Österreich soweit.
Ab 2025 wird in Österreich Pfand auf Einweg-Getränkeverpackungen erhoben, die ein Volumen zwischen 0,1 bis 3 Liter haben. Pro Einweg-Plastikflasche oder Metalldose fällt Pfand in der Höhe von 25 Cent an. Werden die leeren Verpackungen zum Pfandautomaten oder zurück ins Geschäft gebracht, erhalten die Kund*innen das eingesetzte Pfand wieder zurück. Die Getränkeverpackungen werden anschließend dem Recyclingkreislauf zugeführt und z.B. zu neuen Plastikflaschen aufbereitet.
Ziel der Einführung von Einwegpfand ist die Verminderung von „Littering“ (= achtloses Wegwerfen von Abfall) und die Erhöhung der Recyclingquote von Einweg-Plastikflaschen und Metalldosen. Denn die Entsorgung von Abfällen in die Umwelt hat schwere Folgen: Aluminium und Plastik verbleiben lange in der Umwelt und werden nicht bzw. sehr langsam biologisch abgebaut. Hier die Vorteile eines Einwegpfandsystems im Überblick:
Kritiker*innen bemängeln am Einwegpfandsystem vor allem die hohen Kosten und die eventuell sinkende Mehrwegquote. Hier die Herausforderungen im Überblick:
Das Einwegpfandsystem ist ein wichtiger Puzzleteil auf dem Weg zu einer Kreislaufwirtschaft. Im Sinne der Kreislaufwirtschaft ist ein regionales, flächendeckendes Mehrwegpfandsystem unerlässlich, um die Ressourcen und die Umwelt zu schonen und die lokale Wirtschaft zu fördern. Das Mehrwegpfandsystem sollte daher dringend weiter ausgebaut und gefördert werden. Ziel sollte immer die Schließung von so vielen Produktionskreisläufen wie möglich sein. Knackpunkt ist am Ende die Mithilfe der Konsument*innen. Je mehr Menschen Mehrwegflaschen kaufen, umso besser: Dass nun ohnehin Flaschen zurück ins Geschäft gebracht werden müssen, bietet die Chance, gleich auf die umweltfreundlichere Mehrwegflasche umzusteigen.
Mehrweginfos auf unserer Website
https://www.bmk.gv.at/service/presse/gewessler/2022/20220908_einwegpfand.html
Monika Kupka DIE UMWELTBERATUNG
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Adressen und regionalspezifische Informationen aus den Bundesländern
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Wirksame Tipps, um Abfall und Geld zu sparen
Naja Bertolt Jensen via unsplash
Plastik-Müll in der Umwelt wird zunehmend zum Problem. Ein großer Teil davon stammt von Wegwerfprodukten und –verpackungen. Was sind die umweltfreundlichsten Alternativen zu diesen Einweg-Plastik-Produkten?