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DIE UMWELTBERATUNG
Die alte Getreidesorte ist ein toller Allrounder und kann sowohl für feine Bäckereien, Mehlspeisen oder zu Brot verarbeitet werden.
DIE UMWELTBERATUNG
Einkorn
Einkorn gehört zur Familie der Süßgräser, Poaceae und zur Gattung Weizen, Triticum. Die Kultivierung geht auf 8000 bis 6000 v. Chr. vor allem im arabischen Raum zurück. Heutzutage wird Einkorn in kleinen Mengen auch in Österreich vor allem in Bioqualität angebaut. Es weist einen hohen Anteil an Zink und Magnesium auf. Das sehr kleine Korn schmeckt leicht süß und nussig. Einkorn wird heute hauptsächlich zu Mehl, Gebäck oder Teigwaren verarbeitet. Einkorn eignet sich durch seinen milden Geschmack und seiner gelben Farbe vor allem für Palatschinken, Kaiserschmarrn und Biskuit.
Alte Getreidesorten, wie Emmer, Dinkel, aber allen voran Einkorn enthalten große Mengen an Lutein, einem wertvollen Beta-Carotin. Lutein ist ein natürliches Antioxidans und hat eine schützende Wirkung auf die Augen. Laut einer Untersuchung der Uni Hohenheim enthält Einkorn 10-Mal mehr Lutein als Weich- und Hartweizen. Lutein hat eine gelbe Farbe und färbt daher auch das Einkornmehl leicht gelblich.
Die Erntemengen sind bei Einkornfeldern im Vergleich zu Weizen um ein vielfaches geringer. Daher ist der Einkaufspreis für KonsumentInnen auch teurer. Einkorn sollte unbedingt als Vollkorn gegessen werden, denn nur hier sind die wertvollen Mineralstoffe und Ballaststoffe enthalten!
Wenn dieses Korn geschliffen wird, entsteht ein herrlicher Reisersatz- der Einkornreis. Wer auf Weizen allergisch ist, aber Dinkel verträgt, für den kann auch Einkorn eine gute Alternative sein. Wer an der Glutenunverträglichkeit Zöliakie erkrankt ist, muss jedoch auf Einkorn verzichten. Einkorn ist in Bioläden und Reformhäusern erhältlich.
Rezepte der Saison:
Monika Kupka DIE UMWELTBERATUNG
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Gabriele Homolka DIE UMWELTBERATUNG
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