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Käsekunst statt Kunstkäse

Eine Entscheidung für BIO ist eine Entscheidung gegen Kunstkäse. Bioprodukte sind keine minderwertigen Lebensmittelimitate und dürfen solche auch nicht enthalten!

Käsekunst statt Kunstkäse

Käsekunst statt Kunstkäse

Kostbare Tradition

Die Käseproduktion ist eine der ältesten und genussvollsten Arten, Milch haltbar zu machen. Echter Käse kann aus Kuh-, Schafs-, Ziegen- oder Büffelmilch hergestellt werden. Anhand des Herstellungsprozesses lassen sich hier drei Arten unterscheiden: Sauermilchkäse, Labkäse und Molkenkäse.

Je nach Konsistenz findet man im Handel die Sorten Frischkäse, Weichkäse, halbfester Schnittkäse, Schnittkäse und Hartkäse. Für die Herstellung von einem Kilogramm Käse werden je nach Käsetyp zwischen vier und zwölf Liter Milch benötigt.

Täuschung der VerbraucherInnen

Analogkäse hat mit echtem Käse nichts mehr zu tun, da er nicht aus Milch oder Milchprodukten hergestellt wird. In der Produktion wird das Milchfett durch pflanzliche Fette/Öle ersetzt.

Der Preisdruck ist groß und Lebensmittelindustrie und Verpflegungsbetriebe freuen sich über günstige Angebote im Handel. Den EinkäuferInnen ist dabei oft gar nicht bewusst, dass es sich bei ihrer Wahl um ein Lebensmittelimitat handelt. Genaues Hinschauen auf das Etikett kann bei vielen Produkten eine Täuschung verhindern.

Zahlreiche Zusatzstoffe sind enthalten

Käseimitate sind nicht gesundheitsschädlich. Es müssen aber zahlreiche Emulgatoren, künstliche Aromen, Farbstoffe und Geschmacksverstärker zugesetzt werden, um möglichst käseähnliche Produkteigenschaften zu erreichen. Viele dieser Zusatzstoffe sind in Bioprodukten verboten. Das Bio-Siegel erlaubt nur einen kleinen Teil der Hilfsstoffe, die in konventionellen Produkten vorkommen. So soll die Naturbelassenheit der Lebensmittel bewahrt bleiben. Die strengen Auflagen sorgen dafür, dass auf Bio-Pizza, -Strudel und Co keine billigen Imitate kommen, da diese ohne die große Menge an Zusatzstoffen nicht auskommen würden.

Weitere Informationen

So unterscheidet man Original von Täuschung

  • Genaues Lesen der Zutatenliste: Der Hauptbestandteil des Produkts steht am Beginn der Aufzählung, der Inhaltsstoff mit der geringsten Menge am Ende. Bei Analogkäse ist bei den Zutaten kein oder nur sehr wenig (etwa 2 %) Käse zu finden.
  • Kunstkäse darf auf dem Etikett die Bezeichnung „Käse“ nicht tragen, achten Sie auf Formulierungen wie „Pizza-Mix“, „Gastro-Mix“ oder „Zubereitung mit Käse“
  • Nicht von den Bildern auf der Verpackung irreführen lassen
  • Kauf von möglichst wenig verarbeiteten Lebensmitteln
  • Bei Bioprodukten können sich VerbraucherInnen sicher sein, es werden keine minderwertigen Lebensmittelimitate verarbeitet

Rezepte der Saison:

Käse im Frühling

Käse im Sommer

Käse im Herbst

Käse im Winter

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