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Hotline-Team
DIE UMWELTBERATUNG
Auf Süßes zu verzichten ist oft nicht leicht, Zuckerersatzprodukte sollen dabei helfen. Kokosblütenzucker wird als gesunder Ersatz angepriesen. Doch wenn schon Zucker auf den Tisch kommt, dann besser heimischen Rübenzucker verwenden!
Michaela Knieli DIE UMWELTBERATUNG
Kokosblütenzucker
Kokosblütenzucker schmeckt karamellartig und süßt ähnlich wie brauner Zucker. Er wird aufwendig in Handarbeit aus dem Nektar der Kokospalmen-Blüten hergestellt und ist deshalb sehr teuer. Der glykämische Index ist im Vergleich zu Haushaltszucker niedriger – das heißt, dass der Blutzuckerspiegel beim Genuss von Kokosblütenzucker langsamer ansteigt. Die Hersteller werben auch mit einem hohen Vitamin- und Mineraliengehalt. Ernährungsphysiologisch gesehen ist das nicht relevant. Es ist nicht sinnvoll seinen Vitaminbedarf mit Zucker zu decken, im Vergleich schneidet Obst und Gemüse beim Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen viel besser ab.
Für Gesundheit und Figur spielt es keine Rolle, ob die Süße aus der Rübe, dem Rohr oder der Kokosblüte stammt. Wenn es süß schmeckt, ist Zucker darin. Im Fall von Kokosblütenzucker eben Fruktose, also Fruchtzucker und Saccharose, genau wie im Haushaltszucker.
Wenn schon Zucker, dann heimischer Rübenzucker, am besten Rohzucker! Denn der Rübenzucker muss nicht tausende Kilometer weit transportiert werden.
Monika Kupka DIE UMWELTBERATUNG
Michaela Knieli DIE UMWELTBERATUNG
Brauner Zucker, Kokusblütenzucker, Agavendicksaft, Reissirup, Rohrohrzucker oder Rübenzucker – für die Zähne ist es egal! Wir empfehlen Zucker und Süßes nur selten zu essen und Biozucker aus der Region zu bevorzugen.
Michaela Knieli DIE UMWELTBERATUNG
Gut für die Zähne und die Figur, so wird der neue Zucker beworben. Ist Birkenzucker die Lösung für unsere Sucht nach Süßem? Xylit welches ursprünglich aus Birkenrinden hergestellt wurde, ist heute ein Produkt der Industrie.