Ansprechperson:
Hotline-Team
DIE UMWELTBERATUNG
Besonders bei BioanbieterInnen findet man oft ein vielfältiges „Nudelrepertoire“ – Dinkelnudeln, Buchweizennudeln, Roggennudeln, Hirsenudeln oder Vollkornnudeln.
DIE UMWELTBERATUNG
Nudeln
Nudeln werden aus gemahlenem Getreide, Wasser und Eiern hergestellt. Meist wird Hartweizenmehl oder -grieß für die Nudelherstellung verwendet, doch auch andere Getreidearten sind geeignet.
Bunte Nudeln werden mit Gemüsesaft aus Tomaten, Spinat oder Karotten gefärbt. Die Teigwaren unterscheiden sich nicht nur in den Grundzutaten, es gibt sie auch in schier unendlichen Formen – Hörnchen, Spiralen, Fleckerl, Bandnudeln, Suppennudeln, Sternchen, Muscheln, Buchstaben, Spätzle, Makkaroni, Spaghetti, Penne,Tagliatelle, Lasagneblätter u.v.m. Die Wahl der Nudelform ist Geschmacksache, hängt aber auch von der beabsichtigten Zubereitung ab.
Der intensive konventionelle Getreideanbau kommt heute ohne Pflanzenschutzmittel, Wachstumsregler und leichtlösliche Mineraldünger nicht mehr aus. In der biologischen Landwirtschaft werden nur organische Dünger wie Stallmist, Kompost und Gründüngung verwendet. Harmonisch mit Nährstoffen versorgt, ist das Getreide widerstandsfähig gegen den Befall von Krankheiten und Schädlingen. Das Unkraut regulieren die Bio-Bäuerinnen und Bauern mit dem Striegel. Dieser sorgsame Umgang mit dem Getreide spiegelt sich auch in der Qualität der Lebensmittel wider.
Der durchschnittliche Energiegehalt liegt bei ca. 350 kcal pro 100 g ungekochter Rohware. Die fertig zubereiteten Teigwaren bringen pro Portion (200 g) 236 kcal auf den Teller. Der Fettgehalt der Nudeln ist gering – er liegt bei 1 bis 3 %. Die vermeintlichen Dickmacher sind also beileibe keine – was Nudelspeisen zu Kalorienbomben machen kann, sind die fetten Saucen! Vollkornteigwaren sind faserstoffreich. Die Ballaststoffe aus dem vollen Korn regen die Darmtätigkeit an und sorgen für ein lang andauerndes Sättigungsgefühl.
In den Randschichten des Kornes, die in Vollkornprodukten mitverarbeitet werden, befinden sich leider auch die meisten Schadrückstände.
Rezepte der Saison:
Monika Kupka DIE UMWELTBERATUNG
whitestorm fotolia.com
Wieviele Getreidesorten kennen Sie? Haben Sie Einkorn oder Waldstaudekorn schon einmal probiert? Hier ein paar Hintergrundinfos zu seltenen Getreidesorten…
Adobestock, Skatzenberger_klein
Konventioneller Reis ist ein Klimakiller, doch er kann sehr gut durch Dinkelreis ersetzt werden. Beim Anbau und Transport schlägt er konventionellen Reis um Längen und punktet mit nussigem Geschmack.