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Hotline-Team
DIE UMWELTBERATUNG
Tempeh ist ein traditionelles Sojaprodukt aus Indonesien. Für vegetarische Gerichte ist es ein guter Fleischersatz und kann gekocht, gebraten, frittiert oder gebacken serviert werden.
Michaela Knieli DIE UMWELTBERATUNG
Tempeh
Tempeh wird wie Tofu aus Sojabohnen hergestellt und stammt ursprünglich aus Indonesien. Die geschälten Sojabohnen werden mit einer Pilzkultur vermischt, gekocht und dann für ein bis zwei Tage warmgehalten. Die Pilze halten die Sojabohnen in einer festen Form und verleihen ihnen einen pilz- bis nussartigen Geschmack.
Auch wenn Tempeh wie Fleisch richtigen Biss hat, ist die Zusammensetzung eine andere. Tempeh ist frei von Cholesterin, aber reich an Ballaststoffen, Eiweiß und Mineralstoffen wie Kalzium und Eisen. Zudem ist es bekömmlicher als nur die Sojabohnen zu essen. Denn die Pilze fermentieren die Bohnen, schließen Eiweiß und Kohlenhydrate auf und machen so die Sojabohnen leichter verdaulich.
Für Frauen ist Tempeh besonders empfehlenswert, denn es ist reich an Isoflavonen. Diese pflanzlichen Östrogene wirken hormonähnlich und können Wechselbeschwerden ausgleichen und lindern. Außerdem beeinflussen sie die Knochendichte, Blutdruck und LDL-Cholesterin positiv.
Tempeh wird in Österreich aus heimischen Sojabohnen hergestellt, wer heimische Ware kauft, kauft sicher gentechnikfrei. Anders ist das bei importierten konventionellen Produkten – diese könnten Gentechnik enthalten, das muss jedoch gekennzeichnet sein. Die Wahrscheinlichkeit gentechnisch verändertes Soja zu essen, ist beim konventionellen Schnitzel fast größer, denn hier gibt es keine Kennzeichnung für verfüttertes, gentechnisch verändertes Soja. Garantiert gentechnikfrei sind Produkte aus Bio-Landbau.
Lebensmittellexikon: Tofu – ein klimatisches Leichtgewicht
Monika Kupka DIE UMWELTBERATUNG
e.heidegger LK NÖ
Soja aus Österreich ist garantiert gentechnikfrei. Der hohe Eisengehalt und die besondere Eiweißqualität machen es zum Fleischersatz vom Feld.
Beatrice Jungmann DIE UMWELTBERATUNG
Fader Tofugeschmack war gestern, mittlerweile kommt er mit Nüssen, Chili oder geräuchert auf den Tisch. Er ist kalorienarm und fast so wertvoll wie ein kleines Steak.