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Getreidereis aus Österreich

Der sogenannte Getreidereis kann grundsätzlich wie echter Reis zubereitet werden. Er erlebt in Österreich eine neue Bekanntheit.

Am Meierhof in St. Bernhard im Waldviertel wird das Urgetreide mit viel Fingerspitzengefühl geschliffen. So bleiben wertvolle Inhalts- und Geschmackstoffe erhalten. Im Waldviertel wurde wieder belebt, was längst verschollen war und kaum mehr zu finden ist: Bergweizen, Emmer, Einkorn oder Waldstaudekorn – kostbare, alte Getreidesorten.

Die Kultivierung der alten Sorten erfolgte in Kooperation mit der Arche Noah, angebaut wird nach den Prinzipien der biologisch-dynamischen Wirtschaftsweise (Demeter). Alle Meierhof-Getreide sind als Bio-Produkte frei von Gentechnikeinflüssen, Saatgutmanipulationen und einseitigen Züchtungstendenzen.

Wert für Mensch und Umwelt

In der Bio-Landwirtschaft wird gänzlich auf synthetische Dünge- und Pflanzenschutzmittel verzichtet. Viele LandwirtInnen arbeiten auch bereits pfluglos. Dies wirkt sich positiv auf die Bodenstruktur und das Bodenleben aus.

Das Schleifen der Körner basiert auf der traditionellen alpenländischen Getreideverarbeitung. Das Graupenschleifen wurde früher vor allem bei der Gerste angewendet, sie wurde als Rollgerste vermarktet und ist auch heute noch recht populär, oft unter eigenen Markennamen. Durch das Schleifen kann beim Kochen des Getreides das Wasser schneller in den Mehlkörper eindringen und das Korn so bis auf das vierfache Volumen aufquellen.

Mehr Getreide in die Küche!

Alte Getreidesorten stecken voller Geschmack. Sie sind besonders reich an wertvollen Inhaltsstoffen und eignen sich perfekt für die moderne, schnelle Küche. Viele der alten Sorten sind für AllergikerInnen besser verträglich als der hochgezüchtete Weizen.

Weitere Informationen

Hier einige Möglichkeiten der Zubereitung:

Kochen:
Der Getreidereis wird in ausreichend Wasser mit den Gewürzen gekocht. Der Geschmack ist sehr gut, doch leider gehen hier einige Nährstoffe verloren. Am Besten das Kochwasser gleich für Saucen oder Suppen weiter verwenden.

Risotto: Emmerreis eignet sich hervorragend als Risottoreis! Emmer ist ein enger Verwandter des Hartweizens. Er quilt stark auf und hat einen feinen, nussigen Geschmack.

Dünsten: Der Getreidereis wird in die doppelte Menge kochendes Salzwasser eingerührt und bei mittlerer Hitze geköchelt. Gelegentliches Umrühren verhindert ein Anlegen der Getreidekörner.

Dampfgarer: Je nach Getreidereisart dauert die Zubereitung im Dampfgarer zwischen 15 und 40 Minuten.

Garen im „Bett“: Eine besonders schonende Garmethode. Der Getreidereis wird in die doppelte Menge kochendes Salzwasser eingerührt und der Topf anschließend in eine dicke Decke eingeschlagen. Der Reis kocht sich beinahe von selbst und am nächsten Morgen können Sie ihn zu Salat oder einer Süßspeise weiter verarbeiten.

Bei Fragen kontaktieren Sie bitte:

Frau sitzt von Computern und tippt etwas ein.

+43 1 803 32 32

Ansprechperson:

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