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DIE UMWELTBERATUNG
Daunendecken werden aufgrund ihrer wärmenden und flauschig weichen Eigenschaften geliebt. Doch mit dem Kauf von echten Daunen verursacht man meist extremes Tierleid. Kapok, die leichteste Naturfaser, ist die perfekte Alternative und garantiert das Wohl der Gänse.
Sabine Seidl DIE UMWELTBERATUNG
Kapok-Polsterfüllung
Kapok eignet sich hervorragend als Füllstoff in Bettdecken, Pölstern und Matratzen, da es unglaublich leicht sind und dabei trotzdem eine gute isolierende Wirkung hat. Zudem nehmen die Fasern keine Feuchtigkeit auf und sorgen für ein trockenes Klima beim Schlafen.
Früher wurden die Kapokfasern hauptsächlich als Füllmaterial für Schwimmwesten und Rettungsringe verwendet. Denn die hohlen Fasern haben sehr viel Luft eingeschlossen und sind zusätzlich mit einer dünnen Wachsschicht überzogen. Daher saugen sie sich nicht mit Wasser voll, sondern schwimmen am Wasser. Heute füllt man damit Kopfpölster und sorgt so für einen guten Schlaf.
Daunen werden meist unter grausamen Bedingungen gewonnen, indem Enten und Gänse bei lebendigem Leib gerupft werden. Da es kaum Daunen aus tiergerechter Haltung und aus dem Rupf bereits geschlachteter Tiere gibt, ist Kapok die perfekte, vegane Alternative.
Kapokbäume werden nicht auf Plantagen kultiviert, sondern wachsen wild in allen tropischen Regionen, in der Regel also ohne Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln. Die Kapseln werden per Hand geerntet, geöffnet und anschließend an der Sonne getrocknet. Danach werden Fasern und Samen mechanisch mit einem Gebläse voneinander getrennt und können anschließend weiterverarbeitet werden. Es sind keinerlei Waschvorgänge oder chemische Behandlungsschritte notwendig, wie das zum Beispiel bei Baumwolle oft der Fall ist.
Als Daunen-Ersatz in Outdoor-Bekleidung gibt es Kapok mittlerweile in Mänteln und Jacken. Auch für Garn ist Kapok geeignet: In einem Spezialverfahren wird Baumwolle mit Kapokfasern zusammen zu Garn versponnen. Das verleiht dem Stoff ein angenehmes und weiches Tragefühl. Produkte aus diesem angenehmen Material findet man bei den Naturtextilhändler*innen.
Monika Kupka DIE UMWELTBERATUNG
DIE UMWELTBERATUNG
Ökologische Mode gibt´s in vielen Varianten: biologisch, fair, aus recycelten Materialien, vegan oder Second-Hand. Wo Sie diese Mode bekommen und welchen Kriterien sie entspricht, finden Sie weiter unten.
BMK
Nachschlagewerk über die gesamte textile Kette mit Tipps für umweltfreundliche Textilien
Michaela Knieli DIE UMWELTBERATUNG
„Lieber nackt als im Pelz“ zeigen sich seit über 30 Jahren Promis. Doch angesichts der katastrophalen Bedingungen für die Tiere ist auch das Tragen von Wolle, Daune oder anderen tierischen Produkten zu hinterfragen. Hier finden Sie Hintergrundinformationen und den Link zu Ökomode als Alternative.
Textile Exchange, NSF
Gütesiegel kennzeichnen ökologisch und sozial produzierte Textilien. Hier finden Sie spezielle Gütesiegel, die das Tierwohl berücksichtigen.
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Die Produktion von Textilien schädigt das Klima, findet oft unter miserablen Arbeitsbedingungen statt und verursacht Tierleid. Öko trägt sich besser: DIE UMWELTBERATUNG hat Einkaufsadressen für nachhaltige und langlebige Mode.