Zum Inhalt Zum Hauptmenü
Logo der Umweltberatung nur für den Ausdruck

Karotten: Bio-Gemüse mit Charakter

Einfach nur „Karotte“ oder Nantaise, Rolanka, Jaune du Doubs – „gewöhnliches“ Gemüse wird zum Hingucker auf der Speisekarte – Geschmacksvielfalt inklusive.

Nantaise, Rolanka, Jaune du Doubs, Rodelika, Robila und zu guter Letzt Ochsenherz sind Namen der Vielfalt an Karotten, die es in unseren Breiten gibt.


Karotten sind zweifellos das beliebteste, weil delikat süßes Wurzelgemüse. Wer schon in viele Karotten gebissen hat, weiß, dass sie aus biologischem Anbau besonders fein schmecken! Aufgrund ihres süßlichen Geschmacks werden Karotten in Irland übrigens als “Honig der Erde” bezeichnet, in England wird gar Marmelade daraus gekocht.

Gut für Augen, Haut und Darm

Karotten sind reich an Beta-Carotin – der Vorstufe von Vitamin A, das wichtig für Sehschärfe und Dämmerungssehen wie auch für das Wachstum von Haut und Schleimhaut ist. Von diesem Inhaltsstoff leitet sich auch der Name „Karotte“ ab. Beta-Carotin ist fettlöslich und kann nur im Beisein von Fett im Körper aufgenommen werden. Aus diesem Grund werden zu Karottensalat oder –saft immer ein paar Tropfen Öl gegeben. Karotten enthalten auch beträchtliche Mengen an Kalium, Eisen und Niacin. Der Zuckergehalt ist für ein Gemüse relativ hoch und sortenabhängig verschieden – was ja zu schmecken ist.

Lagerung und Konservierung

Mittelspäte und späte Karottensorten sind sehr gut lagerfähig. Der optimale Erntezeitpunkt für Lagerkarotten ist kurz vor Erreichen der Vollreife, wenn das Laub bereits ein wenig gelb wird. Unreifes Lagergut wird leicht welk und faul. Überreife Karotten neigen zum Aufplatzen. Wichtig: Nicht waschen! Die anhaftende Erde verhindert das Austrocknen.

Übrigens: Ob Karotten bitter oder süß schmecken, liegt nicht nur an der Sorte. Mehr noch spielen bei der Geschmacksausprägung Bodenbeschaffenheit und Wasserversorgung eine Rolle – je stärker bewässert wird, desto weniger geschmackvoll.
Werden Karotten gemeinsam mit Obst und Fruchtgemüse gelagert, werden sie leichter bitter. Der Grund: Diese Früchte geben Ethylen ab, was im Stoffwechsel der Karotten die Bildung von Bitterstoffen anregt.

Verwendung in der Küche

Karotten eignen sich zum Rohessen und werden auch gegart verzehrt. Kleine Wurzeln müssen kaum oder gar nicht geschabt werden, größere schon. Karotten eignen sich gut für Salat oder Rohkost. Kombinationen mit Äpfeln, grob gehackten Nüssen, Sellerie oder Roten Rüben passen gut. Marinaden: Zitronensaft und etwas Obers oder Zitronensaft und etwas Öl oder die ganz normale Essig-Öl-Marinade.
Karotten sind Teil des Suppengemüses („Wurzelwerk“), kommen in Cremesuppen, in Eintöpfe, schmecken als Gemüsebeilage oder Gemüsegericht. Auch Karottensaft – mit ein paar Tropfen Öl – schmeckt sehr gut!

Weitere Informationen

Link
www.arche-noah.at

Bei Fragen kontaktieren Sie bitte:

Frau sitzt von Computern und tippt etwas ein.

+43 1 803 32 32

Ansprechperson:

Hotline-Team

DIE UMWELTBERATUNG