Ansprechperson:
Hotline-Team
DIE UMWELTBERATUNG
Lacke und Lasuren ermöglichen eine farbige Gestaltung des Holzes. Sie werden auf Türen und Möbel großflächig aufgetragen und auch geringe Menge an Schadstoffen können das Raumklima beeinflussen.
Pamela Au via adobe stock
Holz lasieren
Lasierte Hölzer bleiben offenporig und atmungsaktiv. Bei Lasuren sind die farbgebenden Anteile (Pigmente) so gering, dass beim Bestreichen von Oberflächen keine dicke Farbschichte ensteht, sondern höchstens eine Tönung. Die Oberflächenstruktur des Untergrundes scheint also durch. Auch der Anteil an Bindemitteln ist gering, so dass beim Lasieren dünne Schichten entstehen.
In wasserverdünnbaren Lacken ist der Anteil der Lösemittel gering. Sie sind aber nicht frei von Problemstoffen. Daher ist es auch beim Lackieren mit diesen Produkten wichtig, gut zu lüften.
Kunstharzlacke sind Lacke mit hoem organischem Lösemittelanteil. Sie sind für spezielle Anwendungen vorgesehen, wie Metallverarbeitung, Bootsbau, Anstriche von Werkhallen. Kunstharzlacke sind für professionellen Einsatz vorbeihalten. Sie verursachen zusätzliche Schadstoffemissionen.
Vorsicht bei „universell einsetzbaren“ Lacken. Das bedeutet in der Regel, dass die Lackeigenschaften auf den anspruchvollsten Einsatz ausgerichtet sind, z.B. für den Außenbereich. Da die technischen Möglichkeiten des Lackes im Innenbereich nicht benötigt werden, kaufen Sie damit überflüssige Umwelt und Gesundheitsbelastungen mit ein.
Einige Hersteller setzen auf natürliche Rohstoffe, das heißt Rohstoffe mit pflanzlichem oder mineralischem Ursprung. Manche Naturfarbenhersteller bieten freiwillig eine Volldeklaration der enthaltenen Inhaltsstoffe an.
Wenn Sie lösungsmittelhaltige Lacke in Innenräumen verarbeiten – egal ob konventionelle Produkte oder Lacke von Naturfarbenherstellern – sollten Sie während und nach der Arbeit gründlich lüften! Arbeiten Sie beim Streichen, wenn möglich im Freien, um die Belastung mit Lösungsmitteldämpfen gering zu halten.
Monika Kupka DIE UMWELTBERATUNG
DIE UMWELTBERATUNG
Öle und Wachse dienen zur Oberflächenbehandlung von Holz. Sie gelten als baubiologisch wertvoll.
Entrümpeln heißt nicht immer Entsorgen. Oder: wie aus einer alten Weinkeller-Bank eine neue Gartenbank wird. Das zeigt dieser Do-it-yourself-Tipp.