Ansprechperson:
Hotline-Team
DIE UMWELTBERATUNG
Diese flexible Gartenform verwandelt urbane Brach- und Restflächen temporär in grüne Gärten.
Björn Schoas
Mobiler Garten
Diese flächenunabhängige Form der Gartennutzung ermöglicht einen ökologischen Anbau von Nahrungsmitteln an beliebigen Plätzen und Orten. Mobile Hochbeete und Pflanzgefäße können also überall dort eingesetzt werden, wo eine dauerhafte Bepflanzung aufgrund versiegelter oder kontaminierter Böden nicht möglich ist. Ebenfalls können mobil angelegte Gärten aufgrund ihrer beweglichen und modulartigen Gestaltung jederzeit den Standort wechseln, wenn die ursprüngliche Fläche wegen eines Bauvorhabens nicht mehr zur Verfügung steht.
Mobil gestaltete Hochbeete können Sie natürlich auch auf Dachgärten, Terrassen, Garagendecks oder in Innenhöfen aufstellen.
Vorwiegend werden ausrangierte Industrieprodukte und -materialien für die Herstellung der Hochbeete und Pflanzgefäße verwendet: Bäckerkisten, alte Holzkisten, Tröge, ausrangierte Einkaufswägen und sogar Reissäcke finden Verwendung. Lebensmittelechte Verpackungsmaterialien wie Milch- und Saftpackungen oder Joghurtbecher können als Pflanzgefäße und zur Pflanzenanzucht recycelt werden.
Beispiele für mobile Gärten:
A Stockphoto, Adobe Stock
Karen Allmer
Auch wer in der Stadt lebt, kann seinen grünen Daumen einsetzen und die Natur unterstützen. Ein Balkon, ein ungenutzter Innenhof oder bunte Nachbarschaftsgärten bieten vielfältige Möglichkeiten.
Sabine Seidl DIE UMWELTBERATUNG
In Nachbarschaftsgärten werden Gemüse, Kräuter und Obst mit Gleichgesinnten gezogen. Neben dem Gemüse wächst dort auch manche Freundschaft heran.
Margit Holzer, DIE UMWELTBERATUNG
Nacktschnecken sind im Gemüsebeet nicht gerne gesehen. Im Hobbygarten wird gern zu Schneckenkorn gegriffen, um Blumen und Salat vor hungrigen Schnecken zu retten. Dabei sind biologische Methoden weitaus umweltfreundlicher. Der Schlüssel zum Erfolg ist hier eine Kombination verschiedener Maßnahmen, wie Barrieren, Vorbeugung und händisches Absammeln.