Ansprechperson:
Hotline-Team
DIE UMWELTBERATUNG
In Nachbarschaftsgärten werden Gemüse, Kräuter und Obst mit Gleichgesinnten gezogen. Neben dem Gemüse wächst dort auch manche Freundschaft heran.
Sabine Seidl DIE UMWELTBERATUNG
Selbsternteparzelle
Die Stadt Wien unterstützt die Anlage eines Gemeinschaftsgartens finanziell.
Bioforschung Austria ist die Anlaufstelle für Nachbarschaftsgärten und Urban Farming in Wien www.garteln-in-wien.at
Inzwischen gibt es in Wien und Umgebung auch viele Anbieter von Ökoparzellen. Diese Selbsternteflächen werden saisonweise gemietet. Verpächter*innen bauen unterschiedliche Gemüsearten an. Pflege und Ernte müssen selbst durchgeführt werden.
Konsument*innen finanzieren dabei die Kosten des Gemüseanbaus und erhalten im Gegenzug wöchentlich frisches Biogemüse. So kann der Betrieb unabhängig von der profitorientierten Marktwirtschaft arbeiten. Zudem gibt es die Möglichkeit, aktiv in der Landwirtschaft mitzuarbeiten. Infos dazu finden Sie hier
Auch Baumscheiben oder Grünstreifen in der Stadt können leicht bepflanzt werden. Einjährige Sommerblumen, die sich selbst aussäen, erfreuen speziell Anrainer*innen mit ihrer Blütenpracht. In Wien gibt es in einigen Bezirken das Projekt „Garteln ums Eck“, wo Bewohner*innen aufgerufen werden, mit Hilfe der Gebietsbetreuungen öffentliche Flächen zu begrünen.
Monika Kupka DIE UMWELTBERATUNG
Tom Jur via unsplash
Auch wer in der Stadt lebt, kann seinen grünen Daumen einsetzen und die Natur unterstützen. Ein Balkon, ein ungenutzter Innenhof oder bunte Nachbarschaftsgärten bieten vielfältige Möglichkeiten.
Björn Schoas
Diese flexible Gartenform verwandelt urbane Brach- und Restflächen temporär in grüne Gärten.