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DIE UMWELTBERATUNG
Küchenschwämme bestehen meist aus Kunststoff. Es gibt aber auch pflanzliche Alternativen fürs Geschirrabwaschen: Luffa-Schwämme, Holz-Bürsten und verschiedene pflanzliche Schwammtücher, die waschbar und wiederverwendbar sind.
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Küchenschwämme und Bürsten
Abwaschhilfen aus pflanzlichem Material haben gegenüber Kunststoffschwämmen 3 große Vorteile:
Der Schwammkürbis oder Luffa-Gurke kann gegessen und zum Abwaschen verwendet werde. Fürs Abwaschen wird der Schwammkürbis getrocknet und in die passende Form geschnitten. Im Bad findet der Luffa-Schwamm auch als Peeling- oder Körperschwamm Verwendung. Vor dem Verwenden muss der Schwamm mit reichlich Wasser befeuchtet werden. Nach der Verwendung wird der Luffa-Schwamm gut ausgespült und trocken gelagert. Er kann mehrere Monate verwendet und in der Waschmaschine gewaschen werden – am besten in einem Stoffnetz ohne Weichspüler oder im Geschirrspüler bei 40 °C .
Gekocht schmeckt der Schwammkürbis nach einer Mischung aus Zucchini und Melanzani. Dieses Kürbisgewächs ist auch als Schwammgurke oder Luffa-Gurke (Luffa aegyptiaca oder Luffa cylindirca) bekannt. Ursprünglich stammt es aus tropischen Ländern und kann aber mittlerweile auch in gemäßigten Weinbaugebieten in Österreich, wie z.B. in Niederösterreich, angebaut werden.
Auch Küchenschwämme aus einer Mischung aus Cellulose und Sisal gibt es am Markt. Cellulose (Zellulose) ist der wichtigste Grundstoff pflanzlicher Fasern. Zellulose wird vor allem aus Holz oder Baumwolle gewonnen. Sisal wird aus Agavenblättern hergestellt. Die robusten Sisalfasern werden für die grobe Reibfläche verwendet. Auch diese pflanzlichen Küchenschwämme sind waschbar und damit wiederverwendbar.
Die pflanzlichen Schwämme sind materialschonender als die Putzschwämme aus Kunststoff. Dennoch empfiehlt es sich, die natürlichen Schwämme bei Beschichtungen zuerst an einer Stelle am Rand des Topfes vorsichtig auszuprobieren. Entstehen keine Kratzer auf der Oberfläche, können sie für die gesamte Fläche verwendet werden.
Schwammtücher bestehen meist aus Baumwolle und Zellwolle (aus Zellulose hergestellte Fasern). Beides sind nachwachsende Rohstoffe. Es wird oft vergessen, dass auch handelsübliche Schwammtücher bei 60 °C in der Waschmaschine gewaschen und damit immer wieder verwendet werden können!
In dänischen Haushalten finden sich schon lange dicht gestrickte Bio-Baumwolltücher, welche als wiederverwendbare Schwammtücher verwendet werden. Diese sind immer wieder waschbar und halten lange. Sie sind dicht gewebt, sehr robust und sehen als bunter Blickfang in der Küche auch noch schick aus.
Zum Abtrocknen von Geschirr und Oberflächen sind Geschirrtücher statt Küchenrollen die beste Wahl. Auch wenn Küchenrollen nicht aus Plastik, sondern aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen, sind sie viel zu schade für den täglichen Putzeinsatz. Küchenrollen werden unter Einsatz von viel Energie und Wasser hergestellt und verursachen viel Abfall. Geschirrtücher hingegen können unzählige Male wiederverwendet und gewaschen werden.
Beim Geschirrabwaschen helfen auch Bürsten aus Holz mit natürlichen Borsten. Es gibt in Drogeriemärkten Bürsten mit austauschbaren Bürstenköpfen, deren Holzstiel immer wieder verwendet wird. Das spart wertvolle Ressourcen.
Viele weitere Tipps zur ökologischen Reinigung finden Sie in der Broschüre „Chemie im Haushalt“.
Monika Kupka DIE UMWELTBERATUNG
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Ökologische Reinigung lässt sich sehr einfach umsetzen. Mit der richtigen Auswahl des Reinigungsmittels und Verzicht auf Desinfektionsmittel und Duftverbesserer ist schon viel erreicht. DIE UMWELTBERATUNG gibt Tipps für das nachhaltige Putzen.
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Datenbank für umwelt- und gesundheitsschonende Waschmittel, Reinigungsmittel und Rinse-off Kosmetikprodukte
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