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DIE UMWELTBERATUNG
Die Schaffung eines Regengartens ist nicht nur eine Bereicherung für Ihren Garten, sondern auch ein Beitrag, um mehr Regenwasser lokal in den natürlichen Wasserkreislauf zurückzuführen. Damit wird die Regenwasserversickerung unterstützt und die Gefahr einer Überschwemmungen reduziert. Einmal angelegt, wird ein Regengarten zu einer blühenden Oase für Pflanzen und Tiere.
Emma Stefke DIE UMWELTBERATUNG
Skizze Regengarten mit Schichtaufbau aus Kies, Sand und Erde
Regengärten sind speziell gestaltete Bereiche im Garten, die Regenwasser sammeln und reinigen, bevor es im Erdreich langsam versickert. Sie sind mit Pflanzen bestückt, die gut mit stehendem Wasser zurecht kommen und Verunreinigungen herausfiltern können. Das Wasser, das von Dächern, Wegen und Straßen kommt, kann ebenso in Regengärten aufgefangen werden. Diese grünen Oasen können bis zu 30% mehr Wasser speichern als ein normaler Rasen. Anders als bei einem Teich, verbleibt das Wasser in einem Regengarten nur bis zu 24 Stunden, bevor es vollständig in den Boden einsickert. Damit bieten Regengärten eine umweltschonende Lösung, um Regenwasser sinnvoll zu nutzen und gleichzeitig die Belastung für die städtische Kanalisation zu reduzieren.
In städtischen Gebieten gewinnt das Thema Regenwassermanagement zunehmend an Bedeutung. Da Städte weltweit mit den Auswirkungen des Klimawandels und urbaner Verdichtung konfrontiert sind. Insbesondere die Versiegelung von Flächen stellt ein Problem dar. Denn sie führt dazu, dass Regenwasser nicht natürlicher in den Boden eindringen kann. Vor allem bei Starkregenereignissen hat dies Auswirkungen auf die Stadtentwässerung. Es kann zu Überlastungen des Kanalsystems führen und in Folge zu starken Überschwemmungen. Ebenso ist die Hitze in der Stadt ein wachsendes Problem, da versiegelte Flächen die Bildung von urbanen Hitzeinseln begünstigen. Regengärten bieten nachhaltige Lösungen, um sowohl das Problem der Überschwemmungen als auch das der städtischen Hitze anzugehen, indem sie Regenwasser vor Ort verdunsten lassen und somit für kühlere Temperaturen sorgen.
Standort und Größe
Um einen Regengarten anzulegen, braucht man einen geeigneten Platz. Dieser sollte mindestens vier Meter von Häusern und Nachbargrundstücken entfernt sein. Die Größe des Regengartens kann individuell angepasst werden, sollte jedoch ausreichend sein, um selbst bei starkem Regen genügend Regenwasser zu speichern. Die Größe des Regengartens ist auch von der Bodenbeschaffenheit abhängig. Idealerweise befindet sich der Regengarten in der Sonne oder teilweise im Sonnenlicht, da viele Regenpflanzen das mögen. Die Sonne hilft auch dabei, das Wasser aus dem Garten zu entfernen.
Hier ist ein kleiner Tipp um herauszufinden, ob Ihr Boden genug Wasser aufnehmen kann: Graben Sie ein etwa 15 cm tiefes Loch und füllen Sie es mit Wasser. Dann warten Sie für 24 Stunden. Wenn das Wasser bis dahin verschwunden ist, ist der Boden gut geeignet für Ihren Regengarten.
Pflanzenauswahl
Es empfiehlt sich, vor allem heimische Pflanzen zu verwenden, da sie oftmals widerstandsfähiger sind und besser auf Klimaschwankungen und Schädlingsbefall reagieren. Insbesondere größere Pflanzen bieten mehr Stabilität und Robustheit in Ihrem Regengarten. Außerdem sollten hauptsächlich Pflanzen gesetzt werden, die feuchte Bedingungen mögen. Eine hohe Pflanzendichte in Kombination mit einer Vielfalt von Pflanzenarten trägt zur Schaffung einer lebendigen Umgebung im Regengarten bei.
Vorschläge für geeignete Pflanzen:
Anleitung Ihres eigenen Regengartens:
Viel Spaß beim Anlegen Ihres eigenen Regengartens!
Nachhaltiges Regenwassermanagement – Was tun mit dem Regenwasser? Umweltbundesamt GmbH
Nachhaltiges Regenwassermanagement Stadt Wien | Umweltschutz
Monika Kupka DIE UMWELTBERATUNG
Coverbild: contrastwerkstatt – fofolia.com
Tiere im heimischen Gewässer
WT PictureProduction Fotolia.com
Auf die Pflanzenauswahl kommt es an
Österreichische Energieagentur
Tipps fürs Stromsparen und kühle Räume im Sommer. Bilder zeigen wie es ganz leicht geht.
a.peintner, DIE UMWELTBERATUNG
Die Bedeutung einer nachhaltigen Regenwasserbewirtschaftung.
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Brigitte Prassel
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Cornelia Seirer DIE UMWELTBERATUNG
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Vanessa Payerl, DIE UMWELTBERATUNG
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