Ansprechperson:
Hotline-Team
DIE UMWELTBERATUNG
Damit das Kompostieren gelingt, brauchen die beteiligten Mikroorganismen einen möglichst idealen Arbeitsplatz.
Gabriela Hekele
Begrünter Kompost
Es gibt verschiedene Kompostiermethoden und Kompostbehälter. Diese können entsprechend der vorhandenen Bedingungen flexibel angepasst werden. Damit das Kompostieren leicht gelingt, haben wir anbei einige Tipps zusammengefasst:
Achtung: Luftmangel führt zu Fäulnis, dabei werden Stoffe wie Schwefelwasserstoff, Ammoniak und Methan gebildet (Geruch, Stickstoffverluste). Die Fäulnissubstanzen stören das Pflanzenwachstum.
Diese Tipps erhielten wir von Hobbygärtner*innen. Wir freuen uns auf weitere Hinweise.
Meine Spezialmischung für einen schönen Kompost: Je 30g getrocknete Brennnesseln, Löwenzahn, Kamille, Schafgarbe und Eichenrinde gut mischen und in einem Glas aufbewahren. Vor Verwendung durchschütteln. 5 Esslöffel in 1 1/2 Liter kochendes Wasser, über Nacht ziehen lassen. Dazu kommen 50 Tropfen Baldrian und 1 EL Honig, in warmem Wasser aufgelöst. Mit einem Stab bohrt man im Kompost ca. 9 Löcher auf und gibt jeweils einen Schuss hinein. Über den Kompost und an die Seiten gibt man Urgesteinsmehl.
Wenn es so anhaltend regnet wie in den letzten Tagen, dann ist es günstig, den Kompost mit trockenen Kartonstücken zu mischen. Die Kompostwürmer lieben Karton und der Haufen verschimmelt nicht.
und durch das Mischen lockert man den nassen Haufen zusätzlich!
Wir freuen uns über weitere Anregungen und Diskussionsbeiträge! Auch Fotos sind willkommen.

Monika Kupka DIE UMWELTBERATUNG
M. Schuppich – AdobeStock