Ansprechperson:
Sabine Seidl
DIE UMWELTBERATUNG
Medieninformation: DIE UMWELTBERATUNG gibt Tipps, um Schimmelbefall in den eigenen vier Wänden zu verhindern und vorhandenen Schimmel gesundheitsschonend zu entfernen. 4. Februar 2025
Manfred Schönwälder DIE UMWELTBERATUNG
Schimmel
Ein feuchtes Raumklima und kalte Oberflächen machen Schimmel in vielen Wohnungen zu einem Problem. Dabei können richtiges Lüften und Heizen des Wohnraums Schimmelbefall in vielen Fällen verhindern. Während bei großen Schimmelschäden am besten ein Profi hinzugezogen werden sollte, lassen sich kleine Schimmelflecken auch selbst beseitigen. DIE UMWELTBERATUNG gibt auf www.umweltberatung.at/schimmel Tipps zur Vorbeugung und zu Mitteln für die Entfernung von Schimmel.
Schimmelpilzsporen sind im Innen- und Außenraum allgegenwärtig. Wenn Feuchtigkeit an kalten Oberflächen kondensiert, können sich dort die Sporen ansiedeln und einen Schimmelüberzug bilden, der für Menschen gesundheitsschädlich ist. Die gefürchteten Flecken an Wänden und Möbeln bringen nicht nur muffigen Geruch mit sich, sie können auch Atemwegserkrankungen und allergische Reaktionen auslösen. Doch wie lässt sich Schimmelbefall verhindern? „Feuchtigkeit und kalte Oberflächen sind die bestimmenden Faktoren für das Auftreten von Schimmel. Wenn keine Baufehler vorhanden sind, reicht meist richtiges Lüften zur Schimmelvorbeugung“, rät Ursula Musil, Energieberaterin von DIE UMWELTBERATUNG.
Undichte Rohre, fehlende Abdichtungen zum Erdboden, Starkregen und Überschwemmungen sowie falsches Lüftverhalten nach dem Einbau neuer Fenster können Ursache für eine erhöhte Feuchtigkeit der Raumluft sein. Messen lässt sich diese mit einem Thermo-Hygrometer, das in Baumärkten oder im Elektrohandel erhältlich ist. In einem alten Gebäude mit schlechter Bausubstanz sollte an kalten Tagen die relative Luftfeuchtigkeit im Raum unter 50 % liegen. Bei gut sanierten Gebäuden oder Neubauten sollte die Luftfeuchtigkeit nicht höher als 60 % sein.
Kleine Flecken unter 0,5 m² können selbst entfernt werden. Im Handel erhältliche, spezielle Produkte zur Schimmelentfernung von der Mauer schaden oft der eigenen Gesundheit. DIE UMWELTBERATUNG empfiehlt:
Bei der Verarbeitung ist zu beachten, dass Wasserstoffperoxid ätzend und bleichend wirkt. Zum Entfernen von Mauerschimmel sollte eine Staubmaske der Schutzstufe P2 getragen werden, um die Sporen nicht einzuatmen. Außerdem sind eine Schutzbrille und Handschuhe notwendig. Weitere Hinweise zur sicheren Verwendung der Mittel sind auf www.umweltberatung.at/schimmel zu finden.
Von großen Schäden spricht man bei Schimmelbefall ab einer Größe von 0,5 m². Das kann an der Wand zum Beispiel unbeobachtet hinter Möbeln oder bei starken Feuchteschäden passieren. Am besten sollte bei großen Schimmelschäden ein Profibetrieb hinzugezogen werden. Während feuchtes Mauerwerk durch Hitzeeinwirkung trocknen kann, müssen nasse Gipskartonplatten sowie direkt von Schimmel befallene Materialien wie Tapeten, Teppichböden oder Textilien entsorgt werden.
Viele praktische Tipps zu Schimmel und richtigem Lüften sind auf www.umweltberatung.at/schimmel und www.umweltberatung.at/richtig-lueften zu finden.
Die Broschüre „Selbst gemacht? Ja aber ökologisch!“ gibt Tipps zur Schimmelvorbeugung beim Heimwerken – kostenloser Download und Bestellung gegen Versandkosten auf www.umweltberatung.at/hwb. Sie wurde von DIE UMWELTBERATUNG im Auftrag des Bundesministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) erstellt.
Individuelle telefonische Beratung bietet DIE UMWELTBERATUNG an der Hotline, Tel. 01 803 32 32. DIE UMWELTBERATUNG ist eine Einrichtung der Wiener Volkshochschulen, basisfinanziert von der Stadt Wien − Umweltschutz.
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