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DIE UMWELTBERATUNG
Fisch aus Tansania, das frische Steak aus Argentinien, frisches Lamm aus Neuseeland und Rosen aus Kenia haben eines gemeinsam – sie reisen oft per Flugzeug.
Gabriele Homolka/ D.Würthner
Flugware
Unser Fleischkonsum ist weit größer als aus gesundheitlicher und ökologischer Sicht verträglich. Wird Fleisch noch dazu mit dem Flugzeug transportiert, ist es für das Klima katastrophal. Derzeit ist der Anteil von Flugware in dieser Warengruppe noch gering, doch Steakhäuser boomen und argentinisches Steak zählt dort zum Standardangebot. Heimisches Biofleisch, in Maßen genossen, ist die klimaschonende Alternative.
Fisch ist kostbar, die Meere sind auch in Europa zunehmend überfischt und frischer Fisch wird zum Beispiel aus Afrika, Sri Lanka und von den Malediven importiert. Lebender Hummer kommt aus Canada, Rot-, Gold- und Tiefenbarsch aus Island. Die Alternative: Frischer Fisch aus heimischen Gewässern schneidet ökologisch besser ab und schon die Fischbestände im Meer.
Wer mit exotischen Aromen kochen will, sollte Küchenkräuter dazu besser auf dem Fensterbrett ziehen. Koriander, Chili, Thai-Basilikum und Zitronengras lassen sich sogar am heimischen Balkon oder im Garten ziehen. Koriander liebt die kühle Jahreszeit und übersteht auch den Winter im Gartenbeet! Auch Ingwer und Kurkuma werden mittlerweile in Österreich kultiviert. Greifen Sie, wenn möglich, auf heimische Bio-Ware zurück. Auch hier ist die Pestizid- und CO2-Belastung geringer als bei konventioneller Ware.
Auf Schnittblumen im Winter sollte man besser verzichten, sie werden meist eingeflogen. Besonders rund um den Valentinstag boomt das Geschäft mit Flugware. Alternativen findet man in der Natur. Man kann auch mit Kastanien – oder Kirschenzweigen im Winter den Frühling in der Vase zum Blühen bringen oder eine Zimmerpflanze schenken, die nicht nur ein paar Tage, sondern viele Jahre Freude macht. Inspiration dafür bietet unser Poster: Zimmerpflanzen für ein gesundes Raumklima.
Monika Kupka DIE UMWELTBERATUNG
Michaela Knieli DIE UMWELTBERATUNG
Nicht nur exotische Früchte, sondern auch Spargel, frische Zuckererbsen oder grüne Bohnen kommen im Winter per Flugzeug nach Österreich. Mit Flugware werden selbst vegetarische Gerichte für das Klima problematisch.
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Bei Äpfeln schafft Österreich nahezu eine Selbstversorgung, doch die Konkurrenz im Regal kommt meist aus fernen Ländern. Bananen, Orangen, Beeren gibt es das ganze Jahr, auch Kirschen im Dezember sind keine Seltenheit. Vieles kommt im besten Fall aus Südeuropa, im schlechtesten Fall aus Südamerika oder Neuseeland per Flugzeug.
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Unter Flugware versteht man Lebensmittel, die mit dem Flugzeug importiert werden. Nach Bahn, Schiff und LKW schneidet Flugware in punkto CO2 am schlechtesten ab.
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Rezeptideen für jede Jahreszeit mit regionalen und biologischen Zutaten.
DIE UMWELTBERATUNG
Im Supermarkt sind zu jeder Jahreszeit Lebensmittel aus aller Welt vertreten. Dies verursacht einen hohen Transportaufwand.
Nadine Wolbart DIE UMWELTBERATUNG
Mehr pflanzlich, bio, regional und saisonal, weniger tierisch und weniger Lebensmittel im Müll – das sind die wichtigsten Eckpfeiler der klimafreundlichen Ernährung.