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DIE UMWELTBERATUNG
Nicht nur Naturfasern wie Wolle oder Seide können allergische Reaktionen auslösen. Weitaus weitaus häufiger sind Reaktionen auf so genannte „Veredelungs- und Hilfsmittel“ in natürlichen wie synthetischen Textilien.
Gabriele Pomper, DIE UMWELTBERATUNG
Ökomode
Rund 8.000 derartige Hilfsmittel stehen den HerstellerInnen zur Verfügung. Verwendet werden sie, um Stoffe zu bleichen, optisch aufzuhellen und zu färben, sie knitterfest, brandsicher, schmutzabweisend, antibakteriell oder milbenabtötend zu machen. Dies betrifft Bettwäsche, Decken, Vorhänge, Bezüge von Polstermöbeln genauso wie viele Kleidungsstücke.
Was kann das Gütesiegel?
Auch die wenigen Gütesiegel wie das bekannte Ökotex-Standard 100 bietet nur einen bedingten Schutz. Zwar darf nicht mit giftigen Azo-Farbstoffen gefärbt werden, Chlorbleiche und Formaldehyd, sowie andere „Hilfsstoffe“ sind aber weiterhin erlaubt. In Deutschland gibt es das Markenzeichen „Naturtextil“. Derartige Produkte dürfen nicht chemisch behandelt sein, die Rohstoffe stammen aus kontrolliert biologischem Anbau und artgerechter Tierhaltung und alle Rohstoffe und Hilfsmittel werden deklariert. In Österreich gibt es leider kein entsprechendes offizielles Gütesiegel, jedoch spezialisierte Geschäfte, die diesen Standards entsprechende Textilien führen.
Unsere Tipps:
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website unter der Rubrik Ökotextilien.
Monika Kupka DIE UMWELTBERATUNG
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