Ansprechperson:
Elmar Schwarzlmüller
DIE UMWELTBERATUNG
Design for Repairability – Aufbruch zur Reparaturwende. Brechen wir auf in das neue Zeitalter der Reparatur! Am 19. September haben wir auf der Angewandten in der Podiumsdiskussion über Reparatur diskutiert und im Anschluss Reparatur bei Schaureparaturen live hautnah erlebt.
ÂSensay - AdobeStock, bearbeitet von DIE UMWELTBERATUNG
Veranstaltungssujet
Im Auditorium der Universität für angewandte Kunst diskutierten Vertreter*innen der Politik und Verwaltung, der Industrie und Reparaturbetriebe über Status Quo und Zukunft der Reparatur in Österreich. Davor und danach konnten Reparateur*innen über die Schulter geschaut werden, wie sie mit ein paar gekonnten Handgriffen das Leben kaputtgeglaubter Gegenstände verlängern.
Diese Veranstaltung im Rahmen des Projekts „Design for Repairability“ zeigte auf, wie wesentlich das Erleben, Bewusstmachen und Wissen von Reparatur und Langlebigkeit sind. Im Facebookevent sind weitere Fotos von der Veranstaltung einsehbar.
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In der Podiumsdiskussion wurde analysiert, wie die Situation rund ums Thema Reparatur aus unterschiedlichen Blickwinkeln eingeschätzt wird. Wo stehen wir in Bezug auf Langlebigkeit und Reparierbarkeit von Elektrogeräten aktuell? Wie ist die Situation am Fachkräftemarkt im Bereich Reparatur / langlebiges Design aktuell? Welche politischen Maßnahmen sind notwendig und wie können sie den Reparaturmarkt verändern? Was macht reparierbares Design aus und wie erkennt man es als Konsument*in? Diese und weitere Fragen wurden angeregt diskutiert.
19. September 2022 17-20 Uhr, Auditorium Universität für angewandte Kunst Wien, 1030 Wien, Vordere Zollamtsstraße 7, Erdgeschoss
17:00 Ankommen & Flanieren bei Infoständen der Reparateur*innen des Reparaturnetzwerk Wiens
17:30-18:30 Podiumsdiskussion „Aufbruch zur Reparaturwende“ mit
18:30-20:00 Schaureparaturen & Informationen über Reparatur & Netzwerken bei Biosäften
In Kleingruppen konnte den Reparaturprofis auf die Finger geschaut werden und zum Teil auch selbst die eine oder andere Reparaturtechnik ausprobiert werden.
Die Teilnahme war kostenlos.
Einladung und Plakat zur Veranstaltung als PDF.
Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit der Universität für angewandte Kunst Wien im Rahmen der Vienna Design Week umgesetzt.
Die Radiosendung help – das Konsumentenmagazin auf Ö1 hat wie auch über die vorangegangene Veranstaltung berichtet. Hier können Sie über die Veranstaltung nachlesen.
Die Veranstaltung wurde als Ökoevent Plus durchgeführt. Wir empfahlen die Anreise per Rad (Abstellplätze vor Ort vorhanden) oder öffentlichen Verkehrsmitteln.
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DIE UMWELTBERATUNG
Sensay/Comauthor Jemastock Adobe Stock, Bearbeitung: Monika Kupka DIE UMWELTBERATUNG
Im Projekt „Design for Repairability“ wurde eine Lehrveranstaltung für Reparierbarkeit und Langlebigkeit entwickelt und auf der Universität für Angewandte Kunst Wien erstmals durchgeführt. Begleitend wurde in der Öffentlichkeit durch Veranstaltungen Bewusstsein für die Wichtigkeit von reparierbaren und langlebigem Produktdesign geschaffen.
DIE UMWELTBERATUNG
In der Online-Veranstaltung „Dialog pro Reparatur – Strategien und Maßnahmen im Rahmen der Kreislaufwirtschaft“ am 19. Mai 2022 stellte DIE UMWELTBERATUNG die frisch veröffentlichte Studie „Maßnahmen pro Reparatur“ vor, welche im Auftrag des Klimaschutzministeriums erstellt wurde. Auch die österreichische Kreislaufwirtschaftsstrategie, der bundesweite Reparaturbonus und die Ecodesignrichtlinie wurden thematisiert.
DIE UMWELTBERATUNG
Wie müssen Produkte und ihre Herstellung in Zukunft designed werden, damit die Gegenstände langlebig und reparaturfähig sind? Bei der Veranstaltung wurde darüber diskutiert, wie man Reparierbarkeit lernen kann und was es in der Ausbildung braucht.
DIE UMWELTBERATUNG
Die Let’sFIXit-Lernunterlagen zeigen, wie Wartung und Reparatur den Ressourcenverbrauch verringern. Sie umfassen Hintergrundinformationen und praktische Übungen. Die Lernunterlagen eignen sich für den Schulunterricht in der Altersstufe 10 – 14 Jahre.
Monika Kupka, DIE UMWELTBERATUNG
Es ist gut, Dinge lange zu nutzen. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und sparen dabei noch dazu viel Geld.