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Hotline-Team
DIE UMWELTBERATUNG
Bis zu 30 verschiedene, hormonell wirksame Pestizide auf Gemüse und Obst trüben den Vitamingenuss. DIE UMWELTBERATUNG empfiehlt Bioprodukte und naturnahes Gärtnern ohne Gift.
Gabriele Homolka DIE UMWELTBERATUNG
Paradeiser
In Zusammenarbeit mit dem „Pesticide Action Network“ hat GLOBAL 2000 Daten der europäischen Lebensmittelbehörde analysiert und festgestellt, dass Kopfsalat, Tomaten, Gurken, Äpfel und Lauch die höchste durchschnittliche Belastung durch hormonell wirksame Pestizide aufweisen. Wer Pestizide meiden möchte, greift am besten zu Bio-Produkten oder bewirtschaftet den eigenen Garten ohne Pestizide!
In der biologischen Landwirtschaft kommen keine Pestizide zum Einsatz. Das bedeutet pestizidfreie Lebensmittel auf unseren Tellern und eine spürbare Entlastung der Umwelt. Im Gegensatz dazu verursacht die konventionelle Landwirtschaft allein durch die energieintensive Produktion der chemisch-synthetischen Dünge- und Spritzmittel enorme Mengen an Treibhausgasen. Bio bedeutet Klimaschutz, weil durch den Verzicht auf chemisch-synthetisch Dünge- und Spritzmittel weniger CO2-Emissionen entstehen und biologisch bewirtschaftete Böden mehr CO2 binden können.
Sorgfältige Gartenplanung, bewusste Sortenwahl, regelmäßige Fruchtfolge, das Fördern der Nützlinge im Garten und biologischer Pflanzenschutz sorgen für gutes Gedeihen im naturnahen Garten. So entstehen kleine Oasen mit einer großen Vielfalt an Pflanzen und Tieren, und die Ernte fällt durch und durch biologisch aus. Giftige Pestizide haben hier nichts verloren!
Wer’s lieber bequem geliefert haben möchte, kann ein Bio-Gemüsekistl bestellen, das direkt ins Haus geliefert wird. Ob für Singlehaushalt oder Großfamilie, für Rohkost oder zum Verkochen – das Biokisterl gibt’s in verschiedensten Varianten, abgestimmt auf die jeweiligen Bedürfnisse.
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Frisch vom Biobauernmarkt
Nicht alles kann BIO sein!
Monika Kupka DIE UMWELTBERATUNG