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Hotline-Team
DIE UMWELTBERATUNG
DIE UMWELTBERATUNG bekommt vermehrt Anfragen zu Schaben, die sich im Haus oder in der Wohnung finden. Die Panik, dass es sich um die Deutsche Schabe handelt, ist groß. Es gibt aber auch die harmlose Bernstein-Waldschabe, die sich in unsere Häuser verirrt.
Harald Brugger DIE UMWELTBERATUNG
Die Bernstein-Waldschabe
Waldschaben leben, wie der Name verrät, vorwiegend in der freien Natur. Eingewandert aus dem Mittelmeerraum ist die Bernstein-Waldschabe (Ectobius vittiventris). Diese Schabenart findet sich häufig in Gärten und verirren sich auch in unsere Häuser oder in die Wohnungen. Hier werden sie gerne mit der häufig in Mitteleuropa vorkommenden Deutschen Schabe (Blattella germanica) verwechselt.
Die Bernstein-Waldschaben sind keine Schädlinge, da sie sich von Pflanzen und nicht von unseren Lebensmittel ernähren. Vom Licht angezogen verhungern die Schaben nach einigen Tagen im Haushalt, weil sie nichts zu fressen finden. Sie müssen daher auch nicht aktiv bekämpft werden. Es reicht, wenn die verirrten Tiere einfach zurück ins Freie befördert werden.
Es gibt drei Arten von Schaben, die weltweit am häufigsten in Haushalten anzutreffen sind und für den Menschen als Gesundheitsschädling von Bedeutung sein können: die Deutsche Schabe, die Orientalische Schabe (Blatta orientalis) oder Amerikanische Schabe (Periplaneta americana). Bei einem tatsächlichen Befall durch eine von diesen drei Arten, hilft nur eine professionelle Schädlingsbekämpfung. Ein Profi kann auch bei der Bestimmung der Schabenart helfen. Verzichten Sie auf jeden Fall darauf, selber Chemikalien zu sprühen. Die eigenen Versuche bleiben meistens erfolglos, da die Verstecke der Schaben unentdeckt bleiben und die tatsächliche Ausdehnung des Befalls unterschätzt wird.
In der Broschüre „Ameisen, Motten und Co“ gibt DIE UMWELTBERATUNG Tipps zum Umgang mit verschiedenen Tieren. Kostenloser Download der Broschüre auf www.umweltberatung.at/shop. Die Broschüre kann auch gegen Versandkosten bestellt werden.
Monika Kupka DIE UMWELTBERATUNG
In der Broschüre „Umgang mit Ameisen, Motten & Co – ja, aber ökologisch“ werden die häufigsten „Lästlinge“ im Haushalt und giftfreie Alternativen zu herkömmlichen Bekämpfungsmitteln mit vielen farbigen Abbildungen vorgestellt.
Andermatt Biocontrol
Poster „Ungebetene Gäste – Schädlinge im Haushalt“ zeigt 28 Haushaltsschädlinge und nennt Maßnahmen zur Vorbeugung eines Befalles und zur Bekämpfung.
Little Adventures via Adobe Stock
Beim Kampf gegen Motten gilt: Vorbeugen ist besser als bekämpfen! Mottenschutz funktioniert auch ohne schädliche Chemie, viele Mottenschutzmittel können der Gesundheit schaden.
m. holzer DIE UMWELTBERATUNG
Sonnige Nachmittage und laue Sommerabende laden zum Grillen oder zum Abendessen auf der Terrasse ein. Leider finden sich dazu immer wieder Wespen als ungebetene Gäste ein.
Renate Gottwald-Hofer DIE UMWELTBERATUNG
Im Frühling und Sommer haben die Ameisen Hochsaison. Sie säubern unsere Parks und Gärten, pflegen Blattläuse und marschieren auf Futtersuche in unsere Häuser und Wohnungen ein. Hände weg von Insektiziden! Einfache Hausmittel haben sich bewährt. Ameisen sind wichtig für die Biodiversität.