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DIE UMWELTBERATUNG
Mit winterblühenden Sträuchern machen Sie Ihren Garten auch an schneefreien Wintertagen zu einem Blickfang.
Auch ein winterlicher Garten hat seine Reize. Es gibt eine große Auswahl an Sträuchern, die mit ihren Blüten an milden, frostfreien Wintertagen Hoffnung auf den kommenden Frühling machen.
Der bis zu 3 m hohe Winterschneeball etwa verströmt mit seinen zart-rosa Blüten bei mildem Wetter schon ab Dezember seinen süßlichen Duft. Bei starkem Frost frieren die Blüten zwar ab, von Jänner bis März bilden sich bei mildem Wetter aber neue. Als Standort bevorzugt der Strauch einen sonnigen, geschützten Platz ohne extreme Bodennässe oder –trockenheit.
Der zuverlässigste Winterblüher ist der Winterjasmin mit seinen kleinen, sternförmigen gelben Blüten. Er gedeiht auf fast jedem Gartenboden, vorausgesetzt er bekommt genug Licht. Bis zu 3 m hangelt sich dieser Spreizklimmer an Zäunen, Mauern und sonstigen Rankhilfen hoch. Am liebsten wurzelt er in nährstoffreicher, lockerer Erde.
Die Chinesische Zaubernuss trägt von Jänner bis März zerfranste, zierliche Blüten – je nach Sorte in Gelb, Orange oder Rostrot. Ein Kälteeinbruch von bis zu -12 °C kann ihnen nichts anhaben. Dieser Strauch benötigt sehr viel Platz und bevorzugt als Standort humose Böden im Halbschatten.
Auch die Schnee-Kirsche benötigt viel Platz an einem sonnigen Standort. Sie wird bis zu 6 m hoch. Bei günstigem Wetter zeigen sich ihre weiß-rosa Blüten schon ab November. Diese überstehen zwar nur sehr leichten Frost, in den frostharten Knospen sitzen aber genug Blüten für die nächste mildere Periode.
Tipps zu Pflanzung und Schnitt:
NÖ Gartentelefon von Natur im Garten, Tel. 02742 74 333, gartentelefon@naturimgarten.at
Monika Kupka DIE UMWELTBERATUNG