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Hotline-Team
DIE UMWELTBERATUNG
Die Zauneidechse zählt wie die meisten Reptilien zu den eifrigen Sonnenanbetern. Zur Freude der NaturgärtnerInnen stehen Insekten und Schnecken am Speiseplan.
G.Hekele, DIE UMWELTBERATUNG
Zauneidechse
18–27 cm lang, hellbraun-günlich, dunkler Mittelstreifen am Rücken. Der Schwanz ist ca. 1,5mal länger als der Rumpf. Zur Paarungszeit haben die Männchen eine schillernde Grünfärbung am Kopf und an den Seiten.
Zauneidechsen sind wärmeliebend und tagaktiv – sie sonnen sich gerne auf Steinen. Begehrte Plätze im Garten werden gegenüber Artgenossen hartnäckig verteidigt. Die Tiere sind ortstreu – Männchen tragen Revierkämpfe aus. Bei Gefahr können Eidechsen den Schwanz abwerfen. Die Weibchen legen nach der Paarung 5–17 hartschalige Eier, nach ca. 2 Monaten schlüpfen die Jungtiere. Die Überwinterung erfolgt in Erdhöhlen und Spalten.
Eidechsen fressen Insekten, Spinnen und Würmer, GärtnerInnen schätzen sie vor allem wegen ihres Appetits auf Schnecken.
Monika Kupka DIE UMWELTBERATUNG
Manfred Pendl, DIE UMWELTBERATUNG
Naturnahe Gärten zeichnen sich durch bunte Vielfalt, standortangepasste Pflanzen und sanfte, biologische Pflege durch den Menschen aus. Sie sind ein Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen.
Björn Schoas DIE UMWELTBERATUNG
Trockensteinmauern sind ein dekoratives Element in Hanggärten, um Böschungen zu befestigen. In ihren Ritzen finden Wildbienen, Eidechsen und Blindschleichen Unterschlupf.
Manfred Pendl, DIE UMWELTBERATUNG
Eine Blumenwiese bietet seltenen Pflanzen und Tieren einen wertvollen Lebensraum. Sie ist eine wunderschöne und artenreiche Alternative zum herkömmlichen Zierrasen. DIE UMWELTBERATUNG zeigt auf, warum wir mehr Wiesen statt Rasen brauchen und gibt Tipps fürs Anlegen einer Naturwiese.