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DIE UMWELTBERATUNG
Selbst gezüchtete Zimmerpflanzen sind eine ökologische Alternative als Geschenk.
blumenbüro holland
Dracaena
Zimmerpflanzen erhöhen die Luftfeuchtigkeit und filtern Schadstoffe und Staub aus der Luft. Der Anblick von Grün tut der Seele gut und steigert das Wohlbefinden in der Wohnung, am Arbeitsplatz und in der Schule.
Ein persönliches Geschenk sind Pflanzen, die von Ablegern oder Stecklingen liebevoll selbst gezogen wurden. Besonders umweltfreundlich ist dieses Geschenk, wenn die Pflanzen in torffreie Blumenerde eingesetzt werden – dadurch bleiben wertvolle Moorgebiete erhalten.
Hinweise, wie einzelne Zimmerpflanzen vermehrt werden, finden Sie im Zimmerpflanzenposter.
In japanischen Fenstern hängen oft Pflanzen, deren Wurzeln in Moosbällen stecken. Diese Kokedamas sind auch als Geschenk geeignet. Sie können dafür bewurzelte Ableger oder Stecklinge verwenden.
Geben Sie ein paar Handvoll Substrat in eine Schüssel. Mit etwas Wasser daraus eine Kugel formen, die im besten Fall auch zur Form der Pflanze passt. Bei Verwendung von mineralischem Substrat formen Sie die Kugel in einem Kaffeefilter. In diese Kugel ein Loch drücken, in das die Pflanzenwurzeln gut hineinpassen. Um den Substratball ordnen Sie das Moos lückenlos an. Die so entstandene Mooskugel mit der Schnur umwickeln. Das Moos soll durch die Schnur möglichst gut befestigt sein. Wenn Sie einen Kokedama aufhängen möchten, lassen Sie am besten Schnur als Aufhängevorrichtung übrig.
Tauchen Sie den fertigen Kokedama in Wasser, damit er sich vollsaugt. Danach das Gesteck unbedingt abtropfen lassen und sanft ausdrücken. Der gut mit Feuchtigkeit getränkte Moosball kann jetzt aufgehängt bzw. aufgestellt werden. Wenn die Kugeln leicht oder braun werden, dann wieder wässern.
Wildpflanzen sollten nur in geringen Mengen für den persönlichen Bedarf gesammelt werden, dazu zählen Gräser, Farne, Moose, Flechten, Früchte, Pilze, Tee- und Heilkräuter sowie Zweige von wild lebenden Pflanzen. Pflanzen, die unter Naturschutz stehen, dürfen nicht gesammelt werden! In geschützten Gebieten wie Nationalparks, Naturparks oder Biosphärenreservaten gelten spezielle Vorschriften für das Verhalten der Besucher*innen. Bitte informieren Sie sich vorab darüber!
Monika Kupka DIE UMWELTBERATUNG