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DIE UMWELTBERATUNG
Wieviele Getreidesorten kennen Sie? Haben Sie Einkorn oder Waldstaudekorn schon einmal probiert? Hier ein paar Hintergrundinfos zu seltenen Getreidesorten…
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Getreide
Amaranth, das Korn der Inkas und Azteken, zählt botanisch nicht zu den Getreiden, sondern zu den Fuchsschwanzgewächsen. In Österreich wird es als Alternativfrucht in Niederösterreich und im Burgenland angebaut. Amaranth hat im Vergleich zu Getreide einen höheren und sehr wertvollen Eiweißgehalt und ist reich an Mineralstoffen. Der hohe Gehalt an wertvollen Fettsäuren und Ballaststoffen macht Amaranth interessant für unsere Ernährung. Die Amaranth-Körner können wie Reis gekocht werden, man findet sie auch in Amaranthmüsli und –riegeln.
Einkorn, Emmer und Gommer sind über 10.000 Jahre alte Getreidearten und mit dem Weizen verwandt. Sie werden heute z.B. im Waldviertel wieder angebaut. Der Eiweißgehalt dieser Getreidesorten ist hoch und die Zusammensetzung der Eiweiß-Bausteine sehr wertvoll. Gut geeignet für Risotto, Nudeln, Kuchen, Kekse, Flocken und Getreidebrei.
Kamut ist ein uralter Verwandter des Hartweizens und wurde in Ägypten wiedergefunden. Dieses Getreide enthält bis zu 40 % mehr Eiweiß, ungesättigte Fettsäuren, Vitamine (v.a. Vit. E) und Mineralstoffe (v.a. Magnesium, Selen und Zink) als herkömmliche Weizensorten. Eignet sich sehr gut zum Backen von Brot, Gebäck und Kuchen.
Quinoa, das Korn der Inkas, kommt aus den Anden und zählt botanisch zu den Gänsefußgewächsen. Es gibt verschiedene Sorten mit weißlichen, rötlichen oder schwarzen Samen. Es ist reich an hochwertigstem Eiweiß und enthält viel Calcium, Eisen, Zink, Magnesium, Vit. B2 und Vitamin E. Es ist fast so fett- und damit energiereich wie der Hafer. Quinoa wird als ganzes Korn wie Reis verwendet oder zu Mehl und Flocken verarbeitet.
Es wird auch als Urroggen oder Johannesroggen bezeichnet und ist ein Vorfahre des Roggens. Die Pflanze kann bis zu 2,5 m hoch werden und wird z.B. in Niederösterreich wieder angebaut. Das Waldstaudkorn ist wie der Roggen sehr mineralstoff- und ballaststoffreich. Es ist ein hervorragendes Brotgetreide.
Guten Appetit mit den alten – neuen – wiederentdeckten Getreidesorten!
finden Sie unter www.umweltberatung.at/rezepte:
Weiterführende Literatur:
„Supergrains“ von Chrissy Freer, Südwest Verlag, 2015
Monika Kupka DIE UMWELTBERATUNG
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Reis gedeiht wunderbar im Waldviertel. Doch das ist keine Folge des Klimawandels, sondern er wird aus dem vollen Korn von heimischem Getreide geschliffen.
DIE UMWELTBERATUNG
Ob Kamutnudeln, Emmerreis, Dinkelsemmel oder Einkornschmarren – Vollkorn bringt´s. Umsteigen lohnt sich und bringt eine gesunde Geschmacksvielfalt auf den Teller.
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Hirse machte in den letzten Jahren als „Gesundheits- und Schönheitstipp“ von sich reden. Vor allem die enthaltene Kieselsäure soll für schöne Haare, Nägel und eine gesunde Haut sorgen.