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DIE UMWELTBERATUNG
Hirse machte in den letzten Jahren als „Gesundheits- und Schönheitstipp“ von sich reden. Vor allem die enthaltene Kieselsäure soll für schöne Haare, Nägel und eine gesunde Haut sorgen.
DIE UMWELTBERATUNG
Goldhirse
Hirse ist eine genügsame Pflanze, die auch lange Trockenperioden durchhalten kann. Daher wird sie vorwiegend in trockenen Regionen in Afrika und Asien angebaut, wo sie als Grundnahrungsmittel von enormer Bedeutung ist. Aber auch im niederösterreichischen Weinviertel wird Bio-Hirse kultiviert.
Hirse ist eine Sammelbezeichnung für verschiedene Getreidearten. Wir kennen u.a. Kolben-, Rispen- oder Perlhirse (= Goldhirse). Die kleinen hellgelben Körner kommen geschält (entspelzt) in den Handel. Auch als Mehl, Grieß oder Flocken wird Hirse verwendet.
So klein die Hirsekörner auch sind, es steckt viel drin! Hirse enthält mehr Fett als die meisten anderen Getreidearten. Sie ist reich an Vitaminen und eine besonders gute Quelle für Magnesium, Calcium, Fluor und Eisen. Ihr hoher Gehalt an Kieselsäure soll die Haare wachsen, Nägel und Zähne kräftig werden und die Haut aufblühen lassen. Hirse enthält übrigens kein Gluten und ist somit für Zöliakiekranke bestens geeignet.
Küchentipp: Hirse vor dem Garen immer heiß abspülen, um Staub und evtl. vorhandene Bitterstoffe zu entfernen.
Einweichzeit in kaltem Wasser: keine notwendig!
Kochzeit: 10 Minuten
Quellzeit, mit geschlossenem Deckel: 10 Minuten
Rezepte der Saison:
Monika Kupka DIE UMWELTBERATUNG
whitestorm fotolia.com
Wieviele Getreidesorten kennen Sie? Haben Sie Einkorn oder Waldstaudekorn schon einmal probiert? Hier ein paar Hintergrundinfos zu seltenen Getreidesorten…
DIE UMWELTBERATUNG
Die alte Getreidesorte ist ein toller Allrounder und kann sowohl für feine Bäckereien, Mehlspeisen oder zu Brot verarbeitet werden.
Michaela Knieli DIE UMWELTBERATUNG
Quinoa lässt sich ähnlich wie Getreide oder Reis verarbeiten, ist aber glutenfrei und deswegen bei Zöliakie und Weizenunverträglichkeit gut geeignet.