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DIE UMWELTBERATUNG
Keine Zeit im Jahr ist so hell wie die Weihnachtszeit. Gärten und Einkaufsstraßen sind hell erleuchtet, das verbraucht wertvollen Strom. Wir geben Tipps zum Stromsparen.
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Kerze vor festlichen Licht
Mit den ersten Weihnachtsmärkten erleuchten auch private Gärten. Weihnachtsbeleuchtung findet überall statt. Das kostet Strom, der gerade im Winter zu einem guten Teil immer noch aus kalorischen oder atomaren Kraftwerken kommt. Eine romantische Alternative zur elektrischen Beleuchtung sind Kerzen, zum Beispiel Laternen oder Tonfiguren, die Besucher*innen beim Hauseingang willkommen heißen. Wenn offenes Feuer nicht möglich ist, sollte LED-Beleuchtung eingesetzt werden, denn sie hat den geringsten Energieverbrauch.
Und weil gar kein Verbrauch auf alle Fälle besser ist als ein geringer Verbrauch, ist das Abschalten auch bei der LED-Beleuchtung wichtig. Am bequemsten geht das über eine Zeitschaltuhr.
Helle, strahlende Weihnachtsbeleuchtung im Garten lässt nicht nur die Nachbar*innen nachts schlecht schlafen, sondern auch Tiere. Diese brauchen gerade in der kalten Jahreszeit ihre gesamte Energie, um zu überleben. Einige halten Winterschlaf. Störende Lichtquellen können sich für Tiere verwirrend auswirken. Auch deshalb ist es besonders wichtig, die Beleuchtung zumindest in der Nacht abzuschalten.
Die Beleuchtung muss wasserdicht und damit für den Außenraum geeignet sein. Weihnachtsbeleuchtung mit LED-Lämpchen hat den geringsten Energieverbrauch. Noch effizienter sind Lampen, die gar nicht brennen – am besten ist es also, auf elektrische Weihnachtsbeleuchtung zu verzichten! Eine schöne Kerze in einer Laterne strahlt mehr Weihnachtsruhe aus als hektisch blinkende Lichter. Probieren Sie es heuer einmal aus!
Heuer noch elektrisch? Dann lassen Sie die Lichter elektrisch abschalten! Abschalten spart Energie. Am bequemsten geht das mit einer Zeitschaltuhr. Aufs Abschalten vergessen ist dann nicht mehr möglich. Bitte verlegen Sie Stromkabel nicht über das Fenster von drinnen nach draußen. Durch einen Fensterspalt geht viel Wärme der Heizung verloren.
Tipps zum Energiesparen finden Sie auf https://www.umweltberatung.at/energiesparen
Achten Sie beim Kauf von Leuchten, dass die Leuchtmittel nicht fix verbaut sondern austauschbar sind. Bringen Sie alte Leuchtmittel zu Problemstoffsammelstellen oder Rücknahmestellen im Fachhandel.
Monika Kupka DIE UMWELTBERATUNG
WUA
Monika Kupka, DIE UMWELTBERATUNG
Den eigenen Stromverbrauch im Kopf zu haben, kann helfen Energie zu sparen und böse Überraschungen auf der Jahresabrechnung zu vermeiden.
e.ruth, DIE UMWELTBERATUNG
Die künstliche Beleuchtung der Außenräume nimmt zu, und damit steigt auch die Beeinträchtigung der Pflanzen- und Tierwelt sowie der menschlichen Gesundheit.
Stadt Wien | Wien leuchtet
Die energieeffiziente Beleuchtung des Betriebsgeländes hat große Vorteile: Sie vermeidet Lichtverschmutzung und Blendung der Umgebung und spart dabei Energie.
Alex Tihonov – stock.adobe.com
LEDs gelten als ökologische Leuchtmittel, weil sie sehr wenig Energie verbrauchen. Doch Vorsicht: Oft sind die LED-Lampen fix in Schreibtischlampen, Stehlampen und anderen Leuchten verbaut und können nicht getauscht werden. Werden sie kaputt, muss die ganze Leuchte weggeworfen werden, und das ist ganz und gar nicht ökologisch. Achten Sie beim Kauf darauf, ob die Lampen tauschbar sind.