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DIE UMWELTBERATUNG
Vogerlsalat wächst wild im Frühjahr. Er schmeckt „nussig“ und ergänzt verschiedene Salate. Auch allein ergeben die kleinen Pflanzen einen köstlichen Salat.
DIE UMWELTBERATUNG
Vogerlsalat
Feld- oder Vogerlsalat kann Temperaturen bis zu -15 °C standhalten und gilt als klassischer Wintersalat. Die zarten, nur etwa 10 bis 20 cm hohen Blätter wachsen in kleinen Büscheln und werden von Hand geerntet, meist mitsamt der Wurzel. Der geringe Flächenertrag und der hohe Ernteaufwand machen den Feldsalat zu einer der teuersten Salatsorten. Vogerlsalat ist reich an Vitamin A und C sowie an Mineralien wie Kalium, Calcium und ganz besonders Eisen. Neben der Petersilie ist er einer der bedeutendsten Eisenlieferanten unter den Gemüsearten. Sein Gehalt an ätherischen Ölen bewirkt einen angenehm nussigen Geschmack. Vogerlsalat zählt zu den Baldriangewächsen. Das enthaltene Baldrianöl wirkt beruhigend auf den Magen und schlaffördernd
Aussehen: Kleine, hellgrüne, unbehaarte, ganzrandige Blätter im sehr lockeren „Happel“. Vogerlsalat wird auch angebaut, ist dann meist größer, sieht aber sonst genauso aus.
Verwechslungsgefahr: Auch andere kleine Pflänzchen mit einer rosettenartigen Blattanordnung erblicken im frühen Frühling das Licht der Welt. Zum Beispiel Vergissmeinnicht können ganz jung dem Vogerlsalat durchaus ähnlich sehen. Allerdings sind diese Blättchen mit kurzen, borstigen Härchen besetzt. Gänseblümchenblätter weisen auch eine gewisse Ähnlichkeit auf, sind aber selbst köstlich zu Salaten. Mit etwas Phantasie könnte man sogar die Blattrosette des Hirtentäschels mit Vogerlsalat verwechseln. Die Blätter sind jedoch tief gezähnt bis gelappt. Außerdem ist auch das Hirtentäschel für Salate geeignet, daher würde eine solche Verwechslung keine schlimmen Folgen haben. Dennoch: Verwenden Sie nur die Pflanzen, bei denen Sie sich absolut sicher sind (egal, ob Sie Hirtentäschel, Gänseblümchen oder Vogerlsalat sammeln wollen)!
Zeit: März, ev. bis April
Vorkommen: Wilder Vogerlsalat wächst an locker bewachsenen Wegrändern. Vor allem in trockenen Hanglagen und an Feldrainen oder Brachen ist er zu finden. Ab März können Sie die kleinen Pflanzen sammeln. Später wächst der „Salat“ aus: Er bildet zwei Triebe und schließlich winzige bläulichweiße Blüten. Wenn er ausgewachsen ist, verliert er Geschmack und sollte nicht mehr gesammelt werden. Wenn Sie nicht selbst suchen wollen, finden Sie die etwas größere Kulturform auch in Geschäften.
Verwendung: Die ganzen Pflänzchen ohne Wurzel für Salate und als essbaren Schmuck anderer Speisen. Allein oder in Kombination mit anderen Salaten.
Rezepte mit Vogerlsalat
Monika Kupka DIE UMWELTBERATUNG
Valerii Evlakhov – Adobe Stock
beohMarketing – stock.adobe.com
Gabriele Homolka DIE UMWELTBERATUNG
Asia-Salate gibt es in verschiedenen, geschmackvollen Sorten. Sie sind form- und farbenreich, ihre breite Geschmackspalette reicht von mild bis scharf. Durch ihre Kältetoleranz können sie auch im Winter geerntet werden.
Rainer Burger DIE UMWELTBERATUNG
Lange Zeit wurden die Bitterstoffe aus Salaten gezüchtet, gewässert oder mit viel Zucker übertönt. Doch neue Rezepte zeigen – bitter ist im Kommen.
Magdalena Uedl-Kerschbaumer
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