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Hotline-Team
DIE UMWELTBERATUNG
Herbstrüben kommen im November frisch vom Feld und schmecken als knackiger Salat oder leichte Beilage.
Herbstrüben wurden früher statt Kartoffeln gegessen, mittlerweile wurden sie von ihnen vom Speiseplan verdrängt. Die Rüben sind auch als Halm-, Mai- oder Stoppelrüben bekannt und im Geschmack ähnlich dem Rettich.
Halmrüben sind ein bißchen wässriger als Erdäpfel und damit deutlich kalorienärmer. Im Gegensatz zur Kartoffel kann man sie auch roh genießen. Auch die Blätter können als Salat oder püriert im Smoothie gegessen werden, die Stiele werden für das in Deutschland bekannte Stielmus verwendet. Blätter und Stiele sind besonders reich an Vitaminen und Eiweiß.
Wie der Rettich enthalten Herbstrüben Senföle, das gibt ihnen einerseits einen herben Geschmack und macht sie zur perfekten Kost in der kalten Jahreszeit. Denn Senföle helfen bei der Abwehr von Erkältungen. Die scharfen Öle werden über die Atemwege ausgeschieden, bekämpfen dort Bakterien und Viren und schützen so vor Infektionen.
Stoppelrüben sind eine gute Zwischenfrucht nach der Getreideernte, wachsen sehr schnell und können bis zum ersten Schnee geerntet werden. Somit sind sie eine gute, frisch geerntete Alternative zu Gemüse, das in beheizten Glashäuser gezogen wird.
Monika Kupka DIE UMWELTBERATUNG
E.Ruth DIE UMWELTBERATUNG
Rote Rüben sind prall gefüllt mit Mineralstoffen und Vitaminen. Empfehlenswert sind Biorüben, denn sie werden nicht mit Kunstdünger gedüngt und enthalten so weniger Nitrat.
Michaela Knieli, DIE UMWELTBERATUNG
Rettich ist im Winter die ökologische Alternative zu Radieschen.
DIE UMWELTBERATUNG
Gefüllt, gehobelt, geschmort… Kraut ist vielseitig einsetzbar in der heimischen Küche, auch als Salat schmeckt es im Sommer sehr erfrischend.