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DIE UMWELTBERATUNG
Wachtelbohnen behalten beim Kochen ihre Form und nehmen sehr leicht den Geschmack von anderen Zutaten und Gewürzen auf. Das macht sie sehr beliebt für Chili und allerlei andere Eintöpfe.
DIE UMWELTBERATUNG
Wachtelbohnen
Die Wachtelbohnen ähneln einem Wachtelei und sind auch sehr eiweißreich, die getrockneten Bohnen enthalten ca. 20% Eiweiß. Der hohe Ballaststoffgehalt hält den Blutzuckerspiegel niedrig und fördert die Verdauung. Ursprünglich stammen die Wachtelbohnen aus den USA, werden aber vor allem in Mexiko gerne kultiviert und verzehrt.
Egal ob Bohneneintopf, Suppen, Salate oder Baked Beans in Tomatensauce, wie es die Engländer zum Frühstück essen, Wachtelbohnen sind aufgrund ihres neutralen Geschmacks eine vielseitige Zutat. In Kombination mit Getreideprodukten sorgen sie für eine optimale Eiweißzufuhr. Außerdem sind sie eine gute Alternative und Abwechslung zur Kidneybohne oder zu den weißen Bohnen. Die unerwünschten Blähungen können durch richtiges Würzen mit z.B. Kümmel, Ingwer oder Anis vermieden werden. Es empfiehlt sich ebenfalls Bohnen häufiger in kleine Portionen auf den Speiseplan zu setzen, um einen Gewöhnungseffekt im Körper zu erzielen.
Wachtelbohnen sind in Bio-Qualität aus österreichischem Anbau erhältlich und werden vor allem im pannonischen Raum kultiviert. Die Anbaufläche für Bio-Leguminosen hat in Österreich in den letzten Jahren rapide zugenommen. Leguminosen, also Hülsenfrüchte, sind als Stickstoffsammler vor allem in der biologischen Landwirtschaft ein ideales Mitglied in einer humusaufbauenden Fruchtfolge.
Monika Kupka DIE UMWELTBERATUNG