Ansprechperson:
Hotline-Team
DIE UMWELTBERATUNG
4 Klimatipps für einen saisonalen und regionalen Speiseplan
Sonja Birkelbach - stock.adobe.com
Regionale Lebensmittel
Himbeeren aus Peru, Kartoffeln aus Ägypten und Weintrauben aus Chile: Ein Großteil der Obst- und Gemüsesorten ist mittlerweile das ganze Jahr über in unseren Supermärkten erhältlich. Viele KonsumentInnen freuen sich, das Klima allerdings leidet schwer darunter.
„Superfoods“ liegen voll im Trend, jedoch sind sie meist exotisch. Probieren Sie doch einfach mal regionales „Super-Essen“. Dazu gehört zum Beispiel Sauerkraut. Das hat viele gesunde Inhaltsstoffe, ist aber aus der Region und somit klimafreundlich. Mehr Information: Superfood um die Ecke ernten, Sauerkraut, Superfood aus dem Fass
Besuchen Sie einen BIO-Markt, treten Sie einer Food-Coop bei, werden Sie Mitglied einer solidarischen Landwirtschaft oder bestellen Sie ein Biokistel aus Ihrer Region. So unterstützen Sie Kleinbauern in Ihrer Umgebung.
Die größte Auswirkung auf das Klima hat Flugware – siehe Tabelle unten. Hierbei handelt es sich hauptsächlich um leicht verderbliche Früchte wie zum Beispiel Papayas und Mangos oder auch leicht verderbliche Früchte wie Himbeeren, Erdbeeren und Heidelbeeren, die von anderen Kontineten mit dem Flugzeug zu uns transportiert werden. Selbst Gemüse wie Spargel oder Fisolen werden außerhalb der Saison zu uns geflogen.
Bevorzugen Sie regionale und saisonale Lebensmittel! Wenn Sie zum Beispiel Tomaten im Dezember aus Österreich kaufen, sind diese zwar aus der Region, aber nicht saisonal. Beheizte Glashäuser belasten das Klima sehr stark.
1 kg Spargel aus der Region (Transport im LKW): 60 g CO2-eq
1 kg Spargel aus Spanien (Transport im LKW): 359 g CO2-eq
1 kg Spargel aus Südamerika (Transport im Flugzeug): 16 894 g CO2-eq
Quelle: Wanderaustellung Lebensmittel: regional = gute Wahl
1 kg Bio-Paradeiser, saisonal, im Folientunnel, aus der Region: 180 g CO2-eq
1 kg Paradeiser, außerhalb der Saison, im (mit Fernwärme) beheizten Glashaus, aus der Region: 1 440 g CO2-eq
Quelle: Theurl, Contrasted greenhouse gas emissions from local versus long-range tomato production, 2013
Monika Kupka DIE UMWELTBERATUNG
DIE UMWELTBERATUNG
Getreide – viel mehr als Mehl!
Coverbild ulza – Adobe Stock
Regional, saisonal und biologisch genießen
beohMarketing – stock.adobe.com
Erdbeerzeit, Himbeersommer, Kürbisherbst, Wintersalat
Adobestock, elxeneize
Die Lebensmittelproduktion wird immer globaler. Parallel dazu wächst bei vielen der Wunsch, regionale, saisonale, biologische Lebensmittel zu kaufen.
DIE UMWELTBERATUNG
Im Supermarkt sind zu jeder Jahreszeit Lebensmittel aus aller Welt vertreten. Dies verursacht einen hohen Transportaufwand.
Doris Würthner; Atlas Adobe Stock; Bearbeitung: Monika Kupka DIE UMWELTBERATUNG
Ananas, Mango und Co. schmecken zwar lecker, allerdings kommen sie oft mit dem Flugzeug zu uns und haben eine Menge CO2 im Gepäck. Immer mehr Lebensmittel landen als Flugware in heimischen Regalen, beim täglichen Einkaufen kann man sich aber auch trotz fehlender Kennzeichnung ganz einfach gegen das Fliegen entscheiden.