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Hotline-Team
DIE UMWELTBERATUNG
Hanf ist eine hervorragende regionale Alternative zur Baumwolle. Die Faser ist sanft zur Haut und wirkt temperaturregulierend. Hanf ist für Menschen, die Wert auf Tierwohl legen, eine gute Alternative zur Wolle.
Gabriele Homolka DIE UMWELTBERATUNG
Hanffasern
Hanf ist schon seit langem erfolgreich für Kleidung verwendet worden. Die ersten Jeans wurden aus Hanffasern gemacht, mittlerweile ist das Angebot groß und umfasst auch T-Shirts, Pullover und Jacken.
Die Hanffasern werden aus den Stängeln von Nutzhanfpflanzensorten gewonnen, die übrigens nur einen sehr niedrigen Gehalt des psychoaktiven Stoffs THC haben. Die Hanfpflanze wäre sehr gut dafür geeignet, sie in unseren Breitengraden für die Textilerzeugung anzubauen: Hanfpflanzen wachsen auf beinahe jedem Boden, haben sehr geringe Pflegeansprüche und die erzeugte Menge an Fasern ist verglichen mit Baumwolle dreimal so hoch! Leider wurde der Anbau von Nutzhanf in Europa erst vor knapp 20 Jahren wieder legal, weshalb die Modernisierung der Verarbeitungsschritte durch z.B. effizientere Erntemaschinen noch in den Kinderschuhen steckt.
In China wird jedoch seit jeher Nutzhanf für die Textilerzeugung angebaut, weshalb dort schon Fortschritte bei der Verarbeitung zu Textilien gemacht wurden. Deshalb stammt der Großteil der momentan erhältlichen Hanftextilien, sei es im Modebereich oder bei Heimtextilien, aus China. Dort wird Hanf meist nach biologischen Maßstäben angebaut, da die Hanfpflanze so geringe Pflegeansprüche im Anbau stellt: Durch den schnellen Wuchs verdrängt Hanf das Unkraut. Er ist sehr resistent gegenüber Schädlingen, weshalb der Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln meist nicht nötig ist. Und durch die tiefe Verwurzelung der Pflanze ist auch künstliche Bewässerung nicht notwendig.
Mode aus Hanffasern bietet nicht nur den Vorteil einer tollen Ökobilanz in der Erzeugung, sondern hat auch für Konsument*nnen einige tolle Eigenschaften:
Monika Kupka DIE UMWELTBERATUNG
BMK
gratis zzgl. Versandkosten
DIE UMWELTBERATUNG
Ökologische Mode gibt´s in vielen Varianten: biologisch, fair, aus recycelten Materialien, vegan oder Second-Hand. Wo Sie diese Mode bekommen und welchen Kriterien sie entspricht, finden Sie weiter unten.
Michaela Knieli DIE UMWELTBERATUNG
Leinen besteht aus den Fasern des Flachses, der eine der ältesten Nutzpflanzen der Welt ist. Damals wie heute werden Stoffe aus diesem Naturmaterial für die kühlenden Eigenschaften geschätzt.
volff Fotolia
Die Hälfte aller weltweit hergestellten Textilien bestehen aus Baumwolle. Auch wenn es ein nachwachsender Rohstoff ist, kann die Ökobilanz von herkömmlichen Baumwollprodukten sehr schlecht aussehen. Ökologisch wesentlich besser schneidet die Bio-Baumwolle ab!
Sabine Seidl DIE UMWELTBERATUNG
Daunendecken werden aufgrund ihrer wärmenden und flauschig weichen Eigenschaften geliebt. Doch mit dem Kauf von echten Daunen verursacht man meist extremes Tierleid. Kapok, die leichteste Naturfaser, ist die perfekte Alternative und garantiert das Wohl der Gänse.