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Hotline-Team
DIE UMWELTBERATUNG
Trockensteinmauern sind ein dekoratives Element in Hanggärten, um Böschungen zu befestigen. In ihren Ritzen finden Wildbienen, Eidechsen und Blindschleichen Unterschlupf.
Björn Schoas DIE UMWELTBERATUNG
Trockensteinmauer ohne Betonfundament
Trockensteinmauern bestehen aus lose aufeinander geschichteten Natursteinen. Sie werden für die Stabilisierung von Böschungen, aber auch als Sitzbank oder zur Gliederung von Gartenräumen verwendet.
In den Zwischenräumen unverfugter Steinmauern oder Steinhaufen finden zahlreiche Tiere und Pflanzen einen Lebensraum. Hier können sich schöne Moose, Flechten und sogar dekorative Farne ansiedeln. Zahlreiche Kleinlebewesen wie Käfer und deren Larven benötigen Steinhaufen oder Totholz als Lebensraum.
Die Stabilität einer Trockensteinmauer wird nur durch die Reibung der aufeinanderliegenden Steine erzielt. Je enger die Fugen, desto haltbarer ist die Mauer. Niemals die Steine mit Erde zusammenkleben, da Regen das Erdmaterial mit der Zeit ausspült und damit ein Zerfallen der Mauer droht.
Form: an der Basis dicker als oben, zum Hang 10 bis 20 Grad geneigt. Die Mauertiefe an der Basis muss mindestens ein Drittel der endgültigen Höhe haben. Mauern über 120 cm Höhe mit Betonfundament stabilisieren.
Steine: wenn nicht alle Bausteine tief genug sind, immer wieder „Ankersteine“ in voller Tiefe verlegen!
Entwässerung: unter und hinter die Steinmauer Schotter geben, um Frostschäden zu vermeiden.
Bepflanzung: Im Laufe der Zeit siedeln sich passende Pflanzen von selbst an. Möchten Sie der Natur etwas nachhelfen, können Sie in Hohlräume oder auf die Mauerkrone Hauswurz, Zimbelkraut, Mauerpfeffer oder Feldthymian setzen.
Bevorzugen Sie für Ihre Gartengestaltung Steine aus der Umgebung. Sie werden weniger weit transportiert und schaffen regionale Arbeitsplätze. Österreichische Steinbrüche finden Sie unter www.steinzentrum.org
Der Großteil der bei uns verwendeten Steine stammt aus Asien oder Südamerika. Fragen Sie daher beim Einkauf nach der Herkunft der Steine und den anerkannten Gütesiegeln. Eine Zertifizierung mit „Xertifix“ oder Win=Win garantiert Abbau ohne Kinderarbeit!
Monika Kupka DIE UMWELTBERATUNG
G.Hekele, DIE UMWELTBERATUNG
Die Zauneidechse zählt wie die meisten Reptilien zu den eifrigen Sonnenanbetern. Zur Freude der NaturgärtnerInnen stehen Insekten und Schnecken am Speiseplan.
m.holzer, DIE UMWELTBERATUNG
Wildbienen helfen bei der Bestäubung von Wild- und Kulturpflanzen. In Ihrem Garten können Sie helfen, die heimische Bienenvielfalt zu erhalten.